Friday, May 27, 2011

Ost-West Kolleg - Ruairí O'Brien - Das Institut für kulturelle Infrastruktur Sachsen



Das Ost-West-Kolleg ist eine öffentliche Vortragsreihe in Kooperation mit der Hochschule Zittau/Görlitz. Hochkarätige Referenten aus den unterschiedlichsten Bereichen der kulturellen Praxis in Europa liefern ein facettenreiches Mosaik der neueren und neuesten kulturellen, künstlerischen, kulturpolitischen bzw. kulturökonomischen Tendenzen.


Sommersemester 2011


Donnerstag, 26. Mai 2011, 17:15 Uhr,

Haus Klingewalde
Ruairi O'Brien, Architektur Licht Raumkunst, Dresden

Thursday, May 12, 2011

Meeting Point Messiaen - Europa ist Musik

Meeting Point Messiaen

Im Juli 2011 werden die Mitglieder des Verbands Meeting Point Messiaen, zusammen mit den Teilnehmer des Internationales Workcamps für Jugendliche, die schon seit ein paar Jahren die Gelände des ehemaligen Stalags VIII A Görlitz ordnen helfen, die Nationale Gedenkstätte in Lamsdorf besuchen. Europa ist Musik - das ist ein Leitmotiv, die schon seit ein paar Jahren dem Verband Meeting Point Messiaen in Görlitz und von ihm realisierten Projekt vorschwebt. Sein Ziel ist Bau des Europäisches Kulturzentrum. Es wird auf einem besonderen Ort stehen - auf das Gelände des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers. Während des zweiten Weltkrieges drang durch den Stalag über 100 Tausend Soldaten aus ganz Europa, aus Polen, Frankreich, Belgien, Jugoslawien, Groß Britannien, Italien, Slowenien und ehemaligen Sowjetunion. Mehr als 10 Tausend der Soldaten sind gestorben oder wurden getötet. An die Geschichte des Lagers erinnern heutzutage: Gedenktafel, auf dem Ort der Massengraben der russischen Kriegsgefangenen, Denkmal der Leidengeschichte und Erinnerungsstube in Zespół Szkół Zawodowych i Licealnych in Zgorzelec. Was außer Lage in der Dreiländerecke - zwischen Polen, Deutschland und Tschechien - diesen Ort, nach dem ehemaligen Lager bevorzugt, ist eine Tatsache, dass hier während des Weltkrieges eine der größten Musikwerke des 20. Jh. - Quatuor pour la fin du temps (Quartett auf das Ende der Zeit) entstanden hat. Das ist ein Werk von dem französischen Komponist - Olivier Messiaen (1908-1992), der er während seines zweimonatigen Internierung im Stalag VIII A geschafft hat. Die ersten Zuhörer waren die anderen Kriegsgefangenen und Lagermannschaft. Der Initiator des besonderen Projekts des Zentrums war ein Theaterregisseur, Komponist, Literaturwissenschaftler und Pädagoge - Albrecht Goetze. Nach seiner Meinung, Meeting Point Messiaen Görlitz-Zgorzelec soll ein Ort der lebendigen Erinnerung, ein Ort der Wertschätzung für Opfer des Lagers und Zeichen der Verehrung für eine universale Musikkraft werden, die während des Weltkrieges eine Zuversicht und Hoffnung auf Überleben gab. Die Musik als Faktor, der die Kommunikation damals zwischen Kriegsgefangenen verschiedener Nationalitäten und jetzt zwischen den Bürgern der europäischen Länder aus verschiedenen Kulturkreise erleichtert, soll als das wichtigste Element der entstehenden Institution funktionieren. Die Aufgaben des Kulturzentrums werden vor allem die Anregung und Gestaltung der Kulturunternehmungen und Bildung der jungen Leute, besonders durch Musik. Das Kulturzentrum, nach dem Architekturprojekt von Ruairi O'Brien, wird außer das Museumsgebäude auch Theater- und Auditoriumssaal für 200 Zuschauer, Vorlesungssäle und Übernachtungsplätze für junge Leute, die diese Institution besuchen werden. Schon heute bemühen sich die Mitglieder des Verbands, um die junge Leute nach Görlitz/Zgorzelec heranzuziehen und bereiten interessante Geschichte-, Kunst-, und Musikwerkstätte vor.
Die Fans der klassischen Musik finden hier für sich ein interessantes Konzertangebot.

http://www.cmjw.pl/www/index_d.php?id=wsp_mpm


Für alle Betreffende schlagen wir Webseite des Verbands Meeting Point Messiaen vor: http://www.messiaen.themusicpoint.net/

Friday, April 15, 2011

Lichtinstallation "Architektur und Licht" von Ruairí O'Brien für das "Schaufenster" der Architektenkammer Sachsen

Für das Begleitprogramm "Schaufenster" zum 20jährigen Jubiläum der Architektenkammer Sachsen hat Ruairí O'Brien "Architektur und Licht", eine Lichtinstallation, geschaffen, die im HAUS DER ARCHITEKTEN, zu sehen ist.

Vortrag "Lichtplanung" von Ruairí O'Brien an der Hochschule Zittau/Görlitz


Am 14.4.2011 vermittelte Ruairí O'Brien Studierenden der Immobilienwirtschaft an der Fakultät Bauingenieurwesen an der Hochschule Zittau/Görlitz eine Einführung in die "Lichtplanung" – von philosophischen Grundlagen bis zur Technik.

Thursday, April 14, 2011

Ruairí O'Brien - Lichtprobe - HAUS DER ARCHITEKTEN

HAUS DER ARCHITEKTEN – Lichtprobe für eine festive Beleuchtung zum Frühlingsfest 20 Jahre Architektenkammer Sachsen, 14.4.2011, nach dem Lichtkonzept von Ruairí O'Brien

Tuesday, March 29, 2011

Ruairí O'Brien im Lichtspiel mit Günter Heinz und Vanessa Vidal zu Texten von Juan Carlos Valle


BRIEFE AUS RAUCH

Sonntag, 27.März 2011


Ein fachkundiges Publikum, in Bezug auf die freie Improvisation im Jazz, erlebte am Samstag, das zweite Konzert des Nordhäuser Jazzfrühling. Günter Heinz, Vanessa Vidal und Ruairí O’Brien boten den Gästen eine außergewöhnliche Sprach-Klang-Licht Performance nach Texten von Juan Carlos Valle “Karlotti“. Die Cyriaci-Kapelle war in eine musikalisch quadrophone Lichthalle verwandelt. Günter Heinz spendierte seinem Horn ein Flasche reines Wasser, welches anschließend auf der Spiegelkonstruktion des Ruairí O’Brien die Lichtskulpturen steuerte. Alles wurde durch die intensiv-freie Rezitation der Vanessa Vidal untermalt. Ganz nebenbei entstand noch ein Ölgemälde. Fantastisch! Das nächste Konzert des 13. Nordhäuser Jazzfrühlings findet am 02.04.2011 wieder in der Cyriaci-Kapelle statt. Jazz vom aller Edelsten mit dem Christian Hassenstein Trio. Nähere Informationen zu dieser und den folgenden Veranstaltungen finden Sie unter


von Holger Gonska

Tuesday, March 22, 2011

Hologrammfassade von Ruairí O'Brien - Nachhaltige Kulturbauten und Kulturarbeit


FR. DR. MARGRET FRANZ IM INTERVIEW 2011

Viel Glück für die Bewerbung
Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft nominierte die Städte Halle, Lübeck und Regensburg für das Finale des Wettbewerbs "Stadt der Wissenschaft 2012". Die Entscheidung über den Titelträger fällt am 29. März. Doch was bedeutet der Titel „Stadt der Wissenschaft eigentlich? Welche Vorteile bringt er einer Stadt? Kulturfalterredakteur Martin Große sprach mit Frau Dr. Margret Franz, der Werkleiterin von JenaKultur, einem städtischen Eigenbetrieb für Kultur Tourismus und Marketing der Stadt Jena. Die Stadt war 2008 „Stadt der Wissenschaft“. Frau Dr. Franz war in ihrer Funktion als Werkleiterin eine der Hauptverantwortlichen der Stadt Jena im Wissenschaftsjahr.


Kulturfalter: Was war genau Ihre Funktion für und während des Jahres 2008, in dem Jena den Titel „Stadt der Wissenschaften“ inne hatte?
Als Eigenbetrieb der Stadt verfügen wir schon seit langem über ein großes Know How bei der Durchführung von großen Veranstaltungen im Kulturbereich und dieses haben wir in die Bewerbung mit eingebracht. Mit unseren Partnern gründeten wir 2006 die „Allianz für Wissen & Wachsen“. In dieser Allianz bündelten wir die Kräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur in Jena. Die Partner waren die Hochschulen der Stadt, Unternehmen wie Zeiss und Schott, das Uniklinikum und viele viele andere. Unter dem Motto „Wissen & Wachsen. Made in Jena“ gestalteten wir ein Konzept und holten den Titel „Stadt der Wissenschaft“ nach Jena.


Kulturfalter: Was bringt der Titel „Stadt der Wissenschaften“ einer Stadt?
Der Titel führt die unterschiedlichsten Partner zusammen und es entstand, zumindest hier in Jena, ein Netzwerk aus den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft, Stadt und Kultur. Dieses existiert heute noch und ist wichtiger Bestandteil der Stadt. Hinzu kommt natürlich die überregionale Medienresonanz.


Kulturfalter: Was waren Ihre wichtigsten Ziele, die sie in diesem Jahr verfolgten?
Das Wichtigste für uns war die Wissenschaft, in das Zentrum der Stadt zu rücken und dass sich die Jenaer dafür interessieren. Außerdem wollten wir, dass sich zukünftige Studenten und Fachkräfte für Jena interessieren. Wir wollten zeigen, dass Jena eine innovative Stadt ist. Gerade bei den Studierenden ist uns das gelungen. Die Akzeptanz von Jena als Studienort ist nach dem Jahr merklich gestiegen.


Kulturfalter: Wie haben Sie die Bevölkerung der Stadt für das Thema gewinnen können?
Das ist vor allem mit vielen Veranstaltungen gelungen. Außerdem wollten wir Wissenschaft erlebbar gestalten und zeigen dass es nicht dröge, sondern spannend ist, die Labore zu öffnen. Bei Veranstaltungen, wie „Jena leuchtet“ (die Eröffnungsveranstaltung), der „Langen Nacht der Wissenschaft“, der Festwoche oder der Illumination zur Abschlussveranstaltung „Prometheus – Licht und Feuer“ hatten wir den größten Zuspruch durch die Bevölkerung. Aber es gab auch viele kleine Veranstaltungen, sowie zahlreiche internationale Kongresse und Tagungen in diesem Jahr. Insgesamt hatten wir zirka 300 Veranstaltungen.


Kulturfalter: Gibt es etwas, was der Stadt aus dem Jahr geblieben ist – Projekte mit nachhaltiger Wirkung?
Das gibt es. Einige Veranstaltungsformate, wie das „Jenaer Gesprächsforum“, hatten viel Zuspruch, so dass es diese immer noch gibt. Ein anderes Beispiel ist der Stadtspeicher. Das ist ein mittelalterliches Gebäude in der Innenstadt, das mit einer imposanten vorgeblendeten modernen Glasfassade des Architekten Ruairí O’Brien versehen ist. Die Glasfassade ist voller Hologrammeffekte. Der Speicher ist ein Informations- und Kommunikationsportal zu Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Wissenschaftsstadt. Hier findet man die Jena Tourist-Information und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Jena und vieles mehr. Auch das Namenssponsoring für unsere Basketballmannschaft ist geblieben sowie einige Kampagnen, die im Rahmen der Wissenschaftsstadt entstanden. Es gab damals einen großen Strauß an Projekten, von denen natürlich nicht alle weitergeführt wurden, aber einige.


Frau Franz, Vielen Dank für das Interview.
Danke, und viel Glück für die Bewerbung.


http://www.kulturfalter.de/index.php?id=986