Tuesday, April 7, 2015

Internationale Passivhaustagung 2015 - Presse-Konferenz mit Ruairí O'Brien

Internationale Passivhaustagung 2015


Congress Center Leipzig, Messe-Allee 1

Presse-Konferenz: Freitag, 17.4., 12 Uhr, Raum 9 (Ebene 2)

Passivhaustagung zeigt Lösungen für die Energiewende im Bausektor

Internationale Experten diskutieren vom 17. bis 18. April 2015 in Leipzig

Der Erfolg der Energiewende hängt wesentlich vom Bausektor ab – denn in Gebäuden wird mehr als ein Drittel der gesamten Energie verbraucht. Wie sich dieser Verbrauch um etwa 90 Prozent reduzieren lässt, zeigt die Internationale Passivhaustagung 2015 in Leipzig. Experten aus aller Welt stellen vom 17. bis 18. April im Congress Center an der Messe aktuelle Projekte und Lösungsansätze vor. Schirmherr der Tagung ist der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel.

Vertreter der Presse sind herzlich eingeladen, die Tagung sowie die begleitende Fach-Ausstellung in Leipzig zu besuchen. Im Rahmen einer Presse-Konferenz stehen die Hauptredner der Veranstaltung für Fragen, Interviews und O-Töne zur Verfügung. Presse-Akkreditierung unter: www.passivhaustagung.de/de/presse 

Eröffnet wird die Internationale Passivhaustagung 2015 von Dr. Frank Heidrich, der im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie für die Förderung von Energieeffizienz im Gebäudebereich zuständig ist, sowie von Philippe Moseley, der für die Europäische Kommission an zukunftsfähigen Konzepten für Neubau und Sanierung arbeitet. Über regionale Ansätze vor Ort berichten Dorothee Dubrau, Bau-Bürgermeisterin der Stadt Leipzig, und Ruairi O’Brien von der Architektenkammer Sachsen. Prof. Dr. Wolfgang Feist, Leiter des Passivhaus Instituts, wird unter anderem die Bedeutung zertifizierter Komponenten für die Planung und Umsetzung energieeffizienter Gebäude betonen.

Insgesamt werden auf der Internationalen Passivhaustagung 2015 in Leipzig mehr als hundert Referenten über die Potenziale intelligenter Architektur für Klimaschutz und Kosteneinsparung berichten. Bereits am 15. April beginnt das Rahmenprogramm mit Workshops und Seminaren. Im direkten Anschluss an die Tagung werden am 19. April ganztägige Exkursionen zu fertigen Passivhäusern in der Region angeboten.

Mehr als ein Drittel der in Deutschland verbrauchten Energie fließt in den Betrieb von Gebäuden, vor allem in die Beheizung. Mit Passivhaus-Technik kann dieser Verbrauch um bis zu 90 Prozent reduziert werden. Die Investitionen sind in wenigen Jahren durch eingesparte Energiekosten ausgeglichen. Die Verbesserung der Gebäude-Effizienz ist damit nicht nur ein wichtiger Beitrag zur Energiewende, sondern für jeden Bauherren eine attraktive Anlagemöglichkeit. Das Prinzip funktioniert beim Neubau wie bei der Altbau-Modernisierung.

Podiumsgäste der Presse-Konferenz:

Dr. Frank Heidrich, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Philippe Moseley, EU-Agentur EASME
Raimund Krell, Amt für Gebäudemanagement der Stadt Leipzig
Ruairi O‘Brien, Architektenkammer Sachsen
Prof. Dr. Wolfgang Feist, Leiter des Passivhaus Instituts

Im Anschluss an die Presse-Konferenz besteht die Möglichkeit zu einem geführten Rundgang durch die Passivhaus-Ausstellung. Für die Teilnahme an einer Exkursion (Sonntag, 19.4.) wird um rechtzeitige Anmeldung gebeten.

Tagung: Freitag, 17. April und Samstag, 18. April 2015

Rahmenprogramm ab Mittwoch, 15. April 2015

Exkursionen: Sonntag, 19. April 2015

Veranstalter: Passivhaus Institut, Stadt Leipzig,
Architektenkammer Sachsen und Universität Innsbruck


Weitere Informationen zum Programm unter: www.passivhaustagung.de

Pressekontakt: 
Benjamin Wünsch | Passivhaus Institut | +49 (0)6151-82699-25 | presse@passiv.de

Die alleinige Verantwortung für den Inhalt dieser Publikation liegt bei den Autoren. Sie gibt nicht unbedingt die Meinung der Europäischen Union wieder.
Weder die EACI noch die Europäische Kommission übernehmen Verantwortung für jegliche Verwendung der darin enthaltenen Informationen.

Tuesday, March 17, 2015

Say it with Light - Ruairí O'Brien lights the House of Architects in Dresden green for Patricks day.


Haus der Architekten, Dresden - Sachsen.

Wishing all our friends, partners and colleagues a wonderful Green Patricks day !
Say it with Light!
 


Wednesday, March 4, 2015

Light in Literature - A workshop by Ruairí O'Brien


Light in Literature.

Last week I gave a workshop on Light in Literature. I started with a short lecture about the beauty and science of light and the art of working with light.
I explained, using examples from my lighting design and architectural work, what we believe light to be from a technical and scientific point of view. I presented basic theories of the psychology of perception and explained how they may have influenced my own work. 

I used examples from famous works of literature to demonstrate where light had been used to describe an atmosphere as part of the overall dramatic architecture of the story telling or where light was used as a metaphor to deliver a message on a subliminal level. I also discussed with the participants the real work situation of the writer in his space and his personal relationship to his light from daylight and the candle through to the present day use of LED's. 

In the practical session that followed I demonstrated different types of light sources. 
We discussed the atmospheric and technical qualities of each of the light sources on display.

In the third part of the workshop, I asked the group to work with a text I chose from Albert Camus’s “The Stranger”. After the text was analyzed and discussed, we acted out a short scene with the use of the light sources provided. The work was photo documented and a short film was recorded.

Friday, February 20, 2015

Licht in der Literatur - Light in Literature - Workshop Ruairí O'Brien - 26.02.2015



Impulsvortrag und Workshop „Licht in der Literatur“ von Ruairí O‘Brien
Venue: Erich Kästner Museum Dresden  
Wann: 26.2. 2015 - 19 Uhr
Im Raumzwischen Helligkeit und Dunkelheit, zwischen Licht und Schatten und natürlich zwischen Dichtung und Realität, da sitzen wir.
Wo findet man Licht in der Literatur? Überall wo jemand morgens aufsteht, um Kaffee zu kochen, wo die warme Sonne blendet und verführt oder wo die Wolken vorbeifliegen, um Schatten zu spenden oder wo man einen Sonnenuntergang erlebt und einen romantischen Blickkontakt erwartet oder das Erscheinen von Dr. Jekyll, oder wenn aus der Dunkelheit durch ein Streichholz für einen kurzen Moment ein Gesicht aufleuchtet.
In der Literatur wird Licht als Instrument verwendet, um kinematische Momente zu erzeugen, um Moods und Stimmungen zu evozieren und um metaphorische Botschaften zu überliefern. Licht in der Literatur ist wie ein Klavier der Sinne, das Emotionen und Verstand gleichzeitig bespielen kann. Ähnlich wie die Macht von Duft und Musik kann Licht unsere Instinkte, unsere Gefühls- und Gedankenwelt berühren.
Der Workshop beginnt mit einem Impulsvortrag, in dem mit den Augen des Künstlers die Rolle von Licht in der Literatur erfasst wird - in einer persönlichen Reise durch die Geschichte, von der Bibel über die Aufklärung bis zur Literatur heute.
Präsentiert werden passende Momentaufnahmen aus Werken unterschiedlicher Autoren, u.a. von Erich Kästner, Kurt Vonnegut und Viktor Klemperer, um zu veranschaulichen, wo Licht in der Literatur verwendet wird und warum.
Im zweiten Teil werden kleine Szenen aus verschieden literarischen Werken mit Hilfe von Text und einer Lichtquelle nachgestellt und in kleinen Filmausschnitten dokumentiert.
 
ENGLISH:

Light in Literature - Workshop and impulse lecture:
We sit in a space between light and shadow, bright and dark, between the imagined and the real.
Where do we find light in literature? Everywhere. Where someone wakes up in the morning to make a coffee. Where the warm sun blinds and seduces or where the movement of the clouds offer an escape in the protection of a shadow. Where the sunset awakes the expectation of a romantic turn or the appearance of Dr. Jeykll or when, in the darkness a face appears, lit for a short moment through the lighting of a match.
Light in literature is an instrument, which creates cinematic moments, evokes moods and feelings. It can transport or convey deep metaphorical messages. Light in literature is like a piano of the senses where emotional and rational thoughts are simultaneously played upon. Dark and bright tones, half tones, blinding silences guide us. Similar to the power of smell and music, light can touch the inner worlds where our instincts, our thoughts, our feelings reside. 
The workshop will begin with a short impulse talk given by the artist about the role light plays in literature. This will encompass a journey through chosen moments in the literature beginning with the bible, touching on the enlightenment and finishing with the literature of today. This will be followed by a discussion where appropriate passages from authors such as Erich Kaestner, Kurt Vonnegut und Viktor Klemperer will be focused upon to demonstrate where light is used and why.
In the second part, small scenes from different works of literature will be sketch-staged with support from texts and an appropriate lighting source. The resulting installations will be captured on film.
Ruairí O’Brien

Sunday, February 8, 2015

"Warum hat es moderne Architektur so schwer?" - Ruairí O'Brien gives talk on understanding and misunderstanding contemporary architecture

Contemporary architecture - Zeitgenössische Architektur

Why do so many people dislike modern architecture? 

My first question is…Is that so?

Which period of modern architecture is the subject of so much discontent?

The description Modern architecture is difficult for one, in English this can mean relating to recent times or the present, but more often than not some think of a style closely linked to the Bauhaus tradition which makes “modern” almost historical. Very quickly the jump is then made to anonymous cold glass objects which contribute very little to every day street life or the brutal drab and dreary concrete blocks that popped up everywhere in the 60’s and 70’s all over the world. One does not have to talk with lay people very long to notice that for all the good and great architecture that can be found in the world, the sheer mass of ugly and soulless buildings we have to live within our everyday life’s outweigh any positive feelings that one would like to associate with the word architecture. The “bad buildings” have left their mark on the public memory to such an extent that the perception of architecture as being something essentially good for society is almost impossible to argue.
 However interestingly enough the label “modern architecture” is very attractive for public debates and discussions. People do love to hate it; this is a challenge for us all. It was wonderful to see that 150 interested citizens came to the event organized by Creative Chemnitz” last week to discuss this big subject.

I enjoyed it very much and the positive reception inspired me to have another look at my old texts and cartoons on this subject with the intention of a possible publication. 
So watch this spot for further developments.

Thank you Chemnitz!