Wednesday, July 1, 2015

Tag der Architektur 2015 - Day of architecture in Germany 2015 - Ruairí O'Brien - A story worth telling

 Foto: AKS - Press Conference


The "Day of Architecture", which is celebrated every year over a summer weekend in Germany, gives architects the chance to communicate directly with the public. This is very important for the reputation of our profession. A profession which is very often described as being aloof, elitist and distanced from everyday life and the true needs of society.  
Good architecture is everywhere but often not seen. Why is this? We should ask the users and such occasions give us a good opportunity to open the dialog as to the why.
On this day, and everyother day for that matter, we should take the chance to communicate what we mean by good architecture, to explain and tell the story of architecture, how it is made, why we need it and what we must do to create sustainable lively cities, healthy workspaces, affordable housing and uplifting places of recreation. 

This year I was asked by the chamber of architects in Saxony to chair the press conference for the opening of “Tag der Architektur”. The conference took place in a new inner city shopping center designed by my colleague’s haenel furkert architekten in Dresden. It was my pleasure to emphasize that shopping centers are also a part of our Baukultur. They should not be under estimated in their importance or in their contribution to everyday life in the city. They are logistically complex in the planning, need to be easily understood and used by the nonprofessional and they provide places of work and leisure for large numbers of citizens.
In this particular case, there was also the need to include in the ambitious development a heritage-protected tower block designed and built by Hermann Paulick in 1929. This added to the difficulty and at the same time to the overall significance of the project.
Together, the client and the architects, managed to save the heritage building for future generations by the creation of something new and that is a story worth telling.

Ruairí O'Brien
Dresden 01.07.2015

Press report in German:

Dresden. Am 27. und 28. Juni findet zum 20. Mal der Tag der Architektur statt. Er steht diesmal unter dem Motto "Architektur hat Bestand". Für die Dresdner beitet das kommende Wochenende die Möglichkeit, in der Stadt 25 Gebäude zu besichtigen, zu denen man sonst entweder gar nicht oder nicht so ohne weiteres Zutritt hat, zum Beispiel das noch im Umbau steckende Hochhaus am Albertplatz.

Am 2. Juli wird neben dem markanten Hochhaus das neue Einkaufszentrum in der Dresdner Neustadt eröffnet. Investor Peter Simmel bietet hier auf 3800 Quadratmetern Fläche seinen großen Erlebnis-Lebensmittelmarkt. Weitere Flächen sind an Aldi, Rossmann und Medimax vermietet. Zudem sollen im Hochhaus ein Gewürzladen und ein Eisenbahnwaggon-Restaurant entstehen.

Das kommende Wochenende bietet Gelegenheit, nicht nur den Neubau schon einmal vorab zu besichtigen und sich über die baulichen und architektonischen Besonderheiten zu informieren. Denn die Architekten Stephan Hänel und Alf Furkert vom Dresdner Büro hänel furkert architekten wollen in ihren beiden Führungen am Sonnabend 13 und 15 Uhr den Besuchern auch das unter Denkmalschutz stehende markante Hochhaus von innen zeigen. Dort wird zwar noch emsig gebaut. Es ist aber gut sichtbar, was unternommen wurde und wird, um Dresdens ältestes Bürohochhaus und ersten Stahlbeton-Skelettbau zu ertüchtigen und so auszurüsten, dass er noch eine lange Zukunft hat.

 
Ruairi O‘Brien, selbst Architekt und Vorstand in der Architektenkammer Sachsen, bezeichnet das Projekt von Bauherr Peter Simmel, das Hänel und Furkert planerisch umsetzten, als „lebendige Denkmalpflege“ und „eine Symbiose von Alt und Neu“. Hier werde Vorhandenes durch einen Neubau nicht nur ergänzt, sondern weiterentwickelt.


Catrin Steinbach  DNN

http://www.dnn-online.de/dresden/web/dresden-nachrichten/detail/-/specific/Zum-Tag-der-Architektur-in-Dresdner-Gebaeude-die-sonst-geschlossen-bleiben-2001755531
 

Monday, June 29, 2015

Say it with LIGHT and ALL colours - Ruairí O'Brien - Light and architecture

The Hologram Facade in Jena is timeless in its play with light and space.

Wednesday, June 24, 2015

Sommerschau 2015 - Foto-Ausstellung: Architekten „On the Road“ - Ruairí O'Brien

Sommerschau 2015

Foto-Ausstellung: Architekten „On the Road“

Vom 25. Juni bis 26. Juli im Haus der Architekten in Dresden und vom 4. bis 27. August im Rahmen des Architektursommers Sachsen 2015 in der Landesdirektion Sachsen in Leipzig.
Die von Ruairí O´Brien konzipierte und in Zusammenarbeit mit der Architektenkammer Sachsen organisierte Sommerausstellung im Haus der Architekten hat anlässlich des diesjährigen 5. Jubiläums Mitglieder und Gäste dazu aufgerufen ein persönliches Foto von einer Reise einzusenden.

Dreißig Architekten sind diesem Aufruf gefolgt und beteiligten sich mit ihren ganz persönlichen Fotos. Die unterschiedlichen Fotos, teilweise mit kurzen Texten, die einen persönlichen Bezug zum Bild schaffen, zeigen verschiedenste Teile der Welt aus dem Blickwinkel von Architektinnen und Architekten.

Wir wünschen der Sommerschau 2015 ein großes Publikum und zahlreiche interessierte Besucher, lassen Sie sich ein Stück mit auf die Reise mitnehmen! ‪#‎ontheroad‬ ‪#‎ausstellung‬ ‪#‎architektenkammer‬ ‪#‎architektursommer2015‬

Wednesday, May 6, 2015

Internationale Passivhaustagung 17./18. April 2015 – Leipzig – Kurzbericht – Ruairí O‘Brien




Es war schön, wieder einmal zu erleben wie international unser Beruf ist und unter weltoffenen, begeisterungsfähigen Menschen zu sein. Wissenschaftler, Architekten, Fachplaner – erfahrene und junge Experten verschiedener Nationen kamen während der Internationalen Passivhaus-Tagung vom 17.-18. April in Leipzig zusammen. Bereits am Vorabend wurde die Tagung durch Joachim Lunebach, Leiter des Stadtplanungsamtes in Leipzig, und Prof. Dr. Wolfgang Feist, Gründer und Leiter des veranstaltenden Passivhaus-Instituts (PHI), in einem sehr schönen kleinen Rahmen in der alten Handelsbörse in Leipzig eröffnet. Beim Buffet plauderte ich u. a. mit Prof. Feist. Wir redeten über die Bedeutung von Teamarbeit, über die wechselseitige Befruchtung von Ideen und Wissen, über den Austausch in interdisziplinären Kreisen und er betonte, wie wichtig es für ihn sei, dass Ingenieure, Architekten und Wissenschaftler zusammenarbeiten. Ich erfuhr auch von Prof. Feist, dass sein Vater Künstler war – und er selbst so die Welt des Kreativen von klein auf erleben durfte. Während er erzählte, wurde sein Grundverständnis für die humanistische Sichtweise auf die Dinge spürbar und dass Feist ein Pionier ist, der die Passivhaus-Welt seit den 90er Jahren voller Elan mit seinem Institut vorantreibt.
Am Morgen des ersten Konferenztages standen vor dem Konferenzzentrum Amerikaner, West- und Osteuropäer, Asiaten etc. – Publikum und Fachexperten mit blinkenden Namensschildern an der Brust. Es herrschte großer Andrang, gespannte Erwartung lag in der Luft und mit den ersten Kaffeegesprächen füllte sich schließlich langsam der Saal. Die Tagungsatmosphäre war ein Genuss, fast konnte man sich in die eigene Studentenzeit zurückversetzt fühlen. In eine Zeit, in der alles offen, die Welt ganz groß und voll unerschöpflicher Hoffnung zu sein schien. Dazu das Tagungspublikum in lockerer Kleidung mit Rucksäcken und Taschen dabei, so wie es Wissenschaftler auf Wanderschaft tun – hier ein Apple, da ein Koffer. Man hatte den Eindruck, dass Passivhaus-Leute nicht nur ein geschäftliches Interesse und pragmatisches Handeln verkörpern, sondern tatsächlich auch humanistische Ideale vertreten…
Nach den Eröffnungsreden von Wolfgang Feist, Dorothee Dubrau, Frank Heidrich, Hubertus Milke und mir (meine Rede in englischer Sprache habe ich unten als Text gepostet) hörten wir Philip Moseleys Vortrag zu „Passive House and EU Support“. Moseley ist als Projektberater bei EASME (Agentur für kleine und mittelgroße Unternehmen) in Brüssel tätig, Abteilung Energie, Horizon 2020. Im Anschluss wurde der vom Passivhaus-Institut ausgelobte Component Award 2015 für Passivhaus-Fenster verliehen. Den Preis erhielten Effizienzfenster für die Gebäudesanierung. Zwei Gewinner teilten sich den Component Award 2015: “Smartwin Compact S” von Lorber/Pro Passivhausfenster und “System Connecta” von Optiwin.
Der “Pioneer Award” für Wegbereiter energieeffizienten Bauens ging in diesem Jahr nach Kanada. Geehrt wurde das “Saskatchewan Conservation House”, bei dem bereits 1977 viele Merkmale des heutigen Passivhaus-Standards erfolgreich getestet wurden. Studien zeigten, dass es vor allem auf den Wärmeschutz der Gebäudehülle ankommt. Harold Orr, einer der treibenden Kräfte des Projekts, nahm den Preis entgegen. Orr erzählte mir nachher im Gespräch, dass er vorhat, einen kleinen Urlaub in Irland, dem Land seiner Vorfahren, an seinen Besuch in Europa anzuhängen.
Auf meinem Rundgang durch der Ausstellung begegnete ich noch einem zweiten Iren, Thomas O’Leary, Mitgründer und Geschäftsführer der Passive House Academy (PHA) mit Niederlassungen in Wicklow, Irland, und Brooklyn, New York, der ein interessantes Weiterbildungsprogramm mit einem Kurs, der zum Passivehouse-Consultant führt anbietet und sich für Teilnehmer sogar mit Urlaub verbinden lässt.
Alles in allem war die Teilnahme an der Tagung für mich ein spannendes und lehrreiches Erlebnis und eine Bereicherung für unseren Beruf.

Ruairí O‘Brien

Weitere Links/Infos zu den oben erwähnten Themen und Personen:

Prof. Feist – Passivhaus Institute : http://www.passivhaus-institut.de/
Philip Moseley – E.U. : http://ec.europa.eu/easme/en/executive-agency-small-and-medium-sized-enterprises-easme .
Component Award: (http://www.passiv.de/de/08_award/08_component_award_2015.htm
Harold Orr – Pioneer Preis: (
http://www.ig-passivhaus.de/upload/2015_04_13_Passivhaustagung_Pioneer_Award_Pressemitteilung.pdf
Thomas O’Leary – Passive House Academy:
http://www.passivehouseacademy.com/

International Passive House Conference 17./18. April 2015 – Leipzig – Ruairí O’Brien's opening words



Dear guests welcome to Leipzig, welcome to Saxony!
In the name of all my fellow members of the chamber of architects in Saxony, our governing board and in the name of our President Alf Furkert I welcome you to Leipzig.
I would also like to welcome you in the name of our chamber of architect’s workgroup for energy saving concepts and ecological building led by Olaf Reiter, an architect well known in the passive house scene and who is with us today in the public.
Leipzig shows the way!
Over the years as a client, the city of Leipzig has demonstrated ambition, responsibility, intelligence and pioneering spirit in the execution of its municipal projects. It has been an inspiration to other cities and communities in Saxony with its impressive history of commissioning passive standard buildings in the public sector. This is of extreme importance to the architectural profession, as there is no better way to convince the citizens, the taxpayers and the politicians about the energy saving qualities of building to passive house standards than to demonstrate this by commissioning projects. I am delighted to say that several fellow Architects have been involved in the realization of these ambitious projects. Architects provide an important service to the public building sector; to do this we need the support of the clients and the citizens we serve; we also need successful references that demonstrate that the trust placed in us has resulted in the realization of buildings of the highest quality. In the days ahead, you will be able to visit several examples of projects constructed to passive building standards. They all demonstrate a responsible execution of public money and the excellent teamwork between clients, architects, engineers, environmental scientists and builders. This is imperative to us all as it can inspire private investors to build to passive standards and encourage sustainable growth.
Commissioning public buildings such as schools demonstrate that building to passive standards can also be applied to the larger more complex architectural and planning objects. In this way, we broaden the use of Passive standard building to include larger city objects such as office buildings, health and care buildings, fire stations and indeed even whole city quartiers. Thus passive architecture can influence not only the independent micro objects in a city such as the family house but also influence the city on a macro level and move us towards the philosophy of holistic city planning. Think small, smart in detail and big in vision. That is the important statement.
Let us focus on schools for a moment; I would like to say that there could be no better way than to educate young people, children and students about the importance of sustainable building and its far-reaching significance than to do that in a house built to passive standards. This enables future generations to grow up with the everyday use, and way of thinking, that a passive house requires. User behavior would become a normal part of everyday living and would be no longer a point of concern, as has been observed in the present generation of users; this would be genuine “learning by doing” from the earliest ages. It would become quite natural to understand the “rules and regulations” of a natural eco-system. It can be that simple.
Let me broaden the context somewhat to finish, Contemporary building means planning and implementing in an energy efficient and, even more importantly, sustainable way. Architecture and sustainability is about finding the balance between man and nature. This requires a universal humanistic approach to sharing limited resources and an awareness and acknowledgment of the rights of generations that will come after us. Our profession in cooperation with the building industry needs to reflect intensely upon the importance of this and act accordingly.
Despite all the talk about saving costs and energy, it is important that buildings are not only looked at in terms of economics and energy balances but also in terms of their beauty, what they offer the user in terms of quality of life, aesthetics, visually and spiritually. That is the work of architects, to find the balance between economics, technology and science on the one hand and the art, the, spirit, the “baukultur”, on the other hand. Saving costs and improving technological building standards is not sustainable in the long term if the users do not enjoy the buildings they work and live in. There is a danger in over estimating the importance of reducing costs at the cost of user contentment. Vitruvius in his “Ten books of architecture” wrote; “Architecture is a science arising out of many sciences advanced by varied learning and finally formed by the result of and the contact with diversity of other arts”. You could read this to be a definition of passive architecture, an architecture achieved through interdisciplinary thinking and teamwork, arising out of many sciences and advanced by varied learning.
Vitruvius, in his explanation of what architecture is, places the sciences and the arts in the same sentence. This holistic approach to design can help us achieve a “baukultur” with an acceptable ecological footprint.
Vitruvius also tells us in the simple sentence; that Lifelong learning is important, we should never cease to learn from each other, like here and now at this conference, where open minds meet and where there is an awareness, a tolerance for the new, and the innovative.
Due to the positive demographic development of Saxony, we will be building numerous new schools in Leipzig and Dresden in the coming years. Passive standard buildings can play a large role in educating future generations about living in a sustainable dialog and in harmony with our environment. In this respect, we hope that the next time you are in Saxony that you will have many more buildings built to passive standards to visit and enjoy.
Ruairí O’Brien
Architect RIBA AKS
Lighting Designer FILD MSLL LiTG

Tuesday, April 14, 2015

Wohnhochhaus in Pirna- Sonnenstein - Ruairí O'Brien - Architektur, Licht und Farbe

In einem Wohnhochhaus in Pirna Sonnenstein werden Gestaltungsmaßnahmen in den öffentlichen Flurbereichen einzelner Etagen stattfinden. Der Innenraum soll mehr Attraktivität erhalten. Zusätzliche gestalterische Maßnahmen berücksichtigen vor allem auch die Bedürfnisse älterer Bewohner. Die Räumlichkeiten werden heller, freundlicher und individueller gestaltet. Die einzelnen Geschosse heben sich durch unterschiedliche Farbkonzepte und Motive voneinander ab, was die Orientierung erleichtert. Zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität, wurde ein individuelles Beleuchtungskonzept entwickelt. Neue, quadratische Anbauleuchten erhellen den Flurbereich. Mit einzeln platzierten Spots werden die Eingangsbereiche der Wohnungen markiert. Die Wände werden neu gestaltet. Die Eingangsbereiche der Wohnungen werden mit farblichen Akzenten gekennzeichnet, die Türen und die Wand in einem einheitlichen Farbton gehalten. Unterschiedliche Blüten-Muster bilden auf jeder Etage den Blickfang bei Austritt aus dem Aufzug.Neben einem farbig abgestimmten, neuen Bodenbelag erhalten die Wohnungen neue Klingeltaster und gläserne Namensschilder. Handläufe aus Edelstahl und Schutzprofile für die vorhandenen Wandecken sowie eine neue Informationstafel und neue Beschilderungen der Fluchtwege erhöhen die Aufenthaltsqualität für die Bewohner.
Auftraggeber: Städtische Wohnungsgesellschaft Pirna mbH

Tuesday, April 7, 2015

Internationale Passivhaustagung 2015 - Presse-Konferenz mit Ruairí O'Brien

Internationale Passivhaustagung 2015


Congress Center Leipzig, Messe-Allee 1

Presse-Konferenz: Freitag, 17.4., 12 Uhr, Raum 9 (Ebene 2)

Passivhaustagung zeigt Lösungen für die Energiewende im Bausektor

Internationale Experten diskutieren vom 17. bis 18. April 2015 in Leipzig

Der Erfolg der Energiewende hängt wesentlich vom Bausektor ab – denn in Gebäuden wird mehr als ein Drittel der gesamten Energie verbraucht. Wie sich dieser Verbrauch um etwa 90 Prozent reduzieren lässt, zeigt die Internationale Passivhaustagung 2015 in Leipzig. Experten aus aller Welt stellen vom 17. bis 18. April im Congress Center an der Messe aktuelle Projekte und Lösungsansätze vor. Schirmherr der Tagung ist der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel.

Vertreter der Presse sind herzlich eingeladen, die Tagung sowie die begleitende Fach-Ausstellung in Leipzig zu besuchen. Im Rahmen einer Presse-Konferenz stehen die Hauptredner der Veranstaltung für Fragen, Interviews und O-Töne zur Verfügung. Presse-Akkreditierung unter: www.passivhaustagung.de/de/presse 

Eröffnet wird die Internationale Passivhaustagung 2015 von Dr. Frank Heidrich, der im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie für die Förderung von Energieeffizienz im Gebäudebereich zuständig ist, sowie von Philippe Moseley, der für die Europäische Kommission an zukunftsfähigen Konzepten für Neubau und Sanierung arbeitet. Über regionale Ansätze vor Ort berichten Dorothee Dubrau, Bau-Bürgermeisterin der Stadt Leipzig, und Ruairi O’Brien von der Architektenkammer Sachsen. Prof. Dr. Wolfgang Feist, Leiter des Passivhaus Instituts, wird unter anderem die Bedeutung zertifizierter Komponenten für die Planung und Umsetzung energieeffizienter Gebäude betonen.

Insgesamt werden auf der Internationalen Passivhaustagung 2015 in Leipzig mehr als hundert Referenten über die Potenziale intelligenter Architektur für Klimaschutz und Kosteneinsparung berichten. Bereits am 15. April beginnt das Rahmenprogramm mit Workshops und Seminaren. Im direkten Anschluss an die Tagung werden am 19. April ganztägige Exkursionen zu fertigen Passivhäusern in der Region angeboten.

Mehr als ein Drittel der in Deutschland verbrauchten Energie fließt in den Betrieb von Gebäuden, vor allem in die Beheizung. Mit Passivhaus-Technik kann dieser Verbrauch um bis zu 90 Prozent reduziert werden. Die Investitionen sind in wenigen Jahren durch eingesparte Energiekosten ausgeglichen. Die Verbesserung der Gebäude-Effizienz ist damit nicht nur ein wichtiger Beitrag zur Energiewende, sondern für jeden Bauherren eine attraktive Anlagemöglichkeit. Das Prinzip funktioniert beim Neubau wie bei der Altbau-Modernisierung.

Podiumsgäste der Presse-Konferenz:

Dr. Frank Heidrich, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Philippe Moseley, EU-Agentur EASME
Raimund Krell, Amt für Gebäudemanagement der Stadt Leipzig
Ruairi O‘Brien, Architektenkammer Sachsen
Prof. Dr. Wolfgang Feist, Leiter des Passivhaus Instituts

Im Anschluss an die Presse-Konferenz besteht die Möglichkeit zu einem geführten Rundgang durch die Passivhaus-Ausstellung. Für die Teilnahme an einer Exkursion (Sonntag, 19.4.) wird um rechtzeitige Anmeldung gebeten.

Tagung: Freitag, 17. April und Samstag, 18. April 2015

Rahmenprogramm ab Mittwoch, 15. April 2015

Exkursionen: Sonntag, 19. April 2015

Veranstalter: Passivhaus Institut, Stadt Leipzig,
Architektenkammer Sachsen und Universität Innsbruck


Weitere Informationen zum Programm unter: www.passivhaustagung.de

Pressekontakt: 
Benjamin Wünsch | Passivhaus Institut | +49 (0)6151-82699-25 | presse@passiv.de

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