Monday, June 27, 2011

SchauFenster zum Tag der Architektur am 25.Juni


SchauFenster zum Tag der Architektur am 25.Juni
HAUS DER ARCHITEKTEN und künstlerische Kabinettausstellung


7 Kollagen von Ruairí O'Brien zeigen eine künstlerische Sicht zeitgenössischer Architektur in Sachsen. Fünf Kollagen widmet O'Brien Zeitgenossen und Kollegen: Kollagenhaft komponierte der Künstler Bauwerke, schafft neue Perspektiven. Eine Kollage widmet sich journalistischer Sichtweisen zu dem Thema Dresdner Neumarkt. Dem Architektenkollegen Bruno Paul, der das Haus Carl Bergmann (heute HAUS DER ARCHITEKTEN) entworfen hat und dem Büro heizhaus, die dieses Bauwerk liebevoll saniert haben, widmete O'Brien eine weitere Kollage.

Friday, June 10, 2011

Freie Presse - Freiberg - Ruairí O'Brien

Stadt klärt Verwirrung um Marktbeleuchtung auf
Mast im Blickfeld von Otto dem Reichen ist nur ein Provisorium

Freiberg. Es ist kein architektonischer Schildbürgerstreich von Dauer: Die auf dem Freiberger Obermarkt vor dem Denkmal des Stadtgründers postierte Straßenbeleuchtung bleibt nur während der Bauzeit stehen. Der mausgraue Laternenmast sei interimsweise in der Bodenhülse für den Weihnachtsbaum verkeilt worden, versuchte am Donnerstag Baubürgermeister Holger Reuter (CDU), die Wogen um das Provisorium zu glätten. Viele Spaziergänger hatten an den vergangenen Tagen über den Spargel in Ottos Blickrichtung verwundert den Kopf geschüttelt. Die Entwarnung kam nun aus dem Tiefbauamt: Es bleibt bei den geplanten Lichtmastunikaten, die das Dresdner Architektenbüro Ruairí O'Brien speziell für Freiberg entworfen hat. Die bei der Vorstellung im Stadtrat nicht ganz unumstrittenen architektonischen Neuheiten im Herzen der Stadt sollen den Platz ins rechte Licht rücken.

"Über dem Werfer angebrachte Spiegel projizieren das Licht indirekt auf den Markt, sodass die Marktfläche ausgeleuchtet wird", erklärt der Architekt Heiner Winkler vom planenden Architekturbüro O'Brien. Vorgesehen sind sechs solcher Lichtmasten, drei auf der Rathausseite und drei genau gegenüber. In den Masten seien zudem auf jeweils drei Ebenen Platten eingeschweißt, die mit Scheiben aus Farbeffektglas ausgestattet werden. Dadurch, so Winkler, würden je nach Sonneneinstrahlung unterschiedliche Farbspiele entstehen. Das Anstrahlen der Rathausfassade und des Otto-Brunnens ist durch den Einbau separater Strahler auch vorgesehen. Nach Reuters Worten sind bereits drei Fundamente für die "richtige" Obermarkt-Beleuchtung und zum großen Teil die Senkelektranten eingebaut, die künftig die Marktstände mit Wasser und Strom versorgen sollen. Auch habe die Erneuerung der Leitungen in der Waisenhausstraße vorgezogen werden können. Dafür müsse die Zufahrt zum Obermarkt bis Mitte August auf die Kesselgasse verlegt werden. Eine vorübergehende Öffnung gibt es nur zum Bergstadtfest. Der Baubürgermeister lobte die Mitarbeiter der Andreas Adam GmbH aus Sayda. Die Pflasterarbeiten seien akkurat. Einer der beiden Sterne im Marktspiegel sei wieder hergestellt und mit Düsen für Wasserspiele ausgerüstet.


So wie auf dieser Visualisierung sollen die Lichtmasten auf dem Obermarkt aussehen.

Foto: Büro Ruairí O'Brien


Die Sanierung des Obermarktes - ein 4, 4 Millionen-Euro-Projekt - begann im Herbst 2010. Bis zum Wintereinbruch wurden die Fußwege erneuert und breiter angelegt. Neu gestaltet ist die Umfahrung des Marktspiegels. Als Endtermin der Bauarbeiten steht der 4. Oktober 2011.
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Monday, June 6, 2011

VIA REGIA - Meeting Point Messiaen - Ruairí O'Brien - Görlitz-Zgorzelec



Zentral auf der VIA REGIA, einer geistigen Schlagader Europas, liegt der polnischdeutsche Städtezwilling Zgorzelec-Görlitz, eingebettet in die Herzregion des Kontinents, in der drei Länder lernen, konzertiert zusammenzuleben: Polen-Tschechien-Deutschland.

Einer der Kristallisationskeime für diese kulturelle Ko-Evolution wurde von einem Franzosen geschaffen, dem Komponisten Olivier Messiaen (1908 - 1992), der mehr als siebzig Jahre seines Lebens in Paris studierte, arbeitete und wirkte. Etwa neun Monate seines kreativen Lebens verbrachte er an einem Arbeitsplatz, den nur die Geschichte erfinden kann: im Kriegsgefangenenlager StaLag VIIIa in Görlitz. Ausgerechnet dort, zu einer Zeit, als der deutsche Faschismus Geist und Leben des Abendlandes in seinem Würgegriff hielt, schuf Messiaen mit seinem QUATUOR POUR LA FIN DU TEMPS ein Werk, das über diese martialische Zeitenwende hinweg in Zukünftiges gerichtet war. Dieses Quartett hat nicht nur für sein Werk, sondern für die musikalische Entwicklung in Europa nach der bedingungslosen Kapitulation des deutschen Faschismus einschneidende Bedeutung.

Könnte es einen geeigneteren Ort geben, der Jugend des jetzt zusammenwachsenden Europas zu zeigen, welch unsichtbare, aber unüberwindliche, die Zeiten übergreifende Kraft die Musik hat, wie unbeugsam der Geist auch eine scheinbar ausweglose Finsternis zu durchschreiten vermag?

In Zgorzelec-Görlitz und Liberec leben jetzt etwa 400 000 Menschen, die mit allen Europäern auf dem Weg in eine Zukunft sind, in der nicht e i n e Nation dominiert – nein: das Konzert der Kulturen, ihre Vielfalt wird den Klang dieses Kontinents bestimmen. EUROPA IST MUSIK - mit diesem Leitmotiv bauen wir den MEETINGPOINT MUSIC MESSIAEN bewusst auf dem geschichtsträchtigen Terrain des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers, mit Ehrfurcht und Achtung vor den Menschen, die hier gelitten haben, bevor Europa sich auf den Weg zu sich machen und beginnen konnte, zusammenzuwachsen. Nach den Entwürfen des in Dresden lebenden irischen Architekten Ruairi O'Brien werden auf einer INSEL DES GEDENKENS ein Gedenkgebäude entstehen – und auf einer INSEL DER HOFFNUNG eine Theaterbaracke und ein Maison Olivier Messiaen, in denen die Jugendlichen und Künstler während ihres Aufenthaltes forschen, sich erinnern, ihre kreativen Kräfte entfalten, sich austauschen und leben können.

Im Jahr 2008 hatte Olivier Messiaen seinen 100. Geburtstag. Von diesem markanten Zeitpunkt an – mit diesem visionären Komponisten als Impulsgeber – treffen sich im MEETINGPOINT MUSIC MESSIAEN die Jugendlichen und Künstler Europas. Kompositionswettbewerbe, Lernwochen für Schulklassen aus ganz Europa, Instrumenten-Workshops, musikalische Aufführungen und multimediale Veranstaltungen lassen die Mitte der VIA REGIA wieder so pulsieren, dass Warszawa, Paris, Praha, Dresden, aber auch Helsinki oder Palermo diesen geistigen Herzschlag zu spüren bekommen und – dazu beitragen können, wie das gesamte künftige Europa.

Dr. Albrecht Goetze


http://www.weiterdenken.de/web/demokratie-zeitgeschichte-646.html

Monday, May 30, 2011

Die sozilae Stadt - "Zeit", "Bewegung", "Begegnung" und "Ausklang" - Ruairí O'Brien



Fördermittel zur Aufwertung des Stadtteiles Sonnenstein
Kürzlich hat die Städtische Wohnungsgesellschaft Pirna mbH (WGP) mit der Stadt Pirna einen Vertrag zur Gewährung von Städtebaufördermitteln aus dem Bund-Länder-Programm "Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - Die soziale Stadt" unterzeichnet. Der Vertrag bildet die Voraussetzung zur Neugestaltung des Wohnumfeldes im Südosten des Pirnaer Stadtteiles Sonnenstein.

Die durch den Abriss des elfgeschossigen Wohnhochhauses Remscheider Straße 18-21 im Jahr 2009 entstandene Freifläche und die angrenzende Grünfläche hinter dem Haus Remscheider Straße 16/17 sollen noch in diesem Jahr neu gestaltet werden. Die WGP hat mit der Planung den renommierten Dresdner Landschaftsarchitekten Ruairí O' Brien beauftragt, der vor einigen Jahren bereits die Neugestaltung der Freifläche am "Haus Pfaffenstein", Remscheider Straße 2 a, geplant hat.

Für die zu entwickelnden Flächen ist eine inselartige Freiraumgestaltung mit verschiedenen Themen, wie "Zeit", "Bewegung", "Begegnung" und "Ausklang" vorgesehen. Bereits vorhandene Wegebeziehungen werden erneuert bzw. neu angelegt und barrierearm gestaltet. So sind u.a. zwei Rampen für Rollstuhlfahrer geplant.

In der nächsten Zeit erfolgt die Ausschreibung der Landschaftsbauarbeiten, die Bauausführung wird voraussichtlich im Juni dieses Jahres beginnen.

Friday, May 27, 2011

Ost-West Kolleg - Ruairí O'Brien - Das Institut für kulturelle Infrastruktur Sachsen



Das Ost-West-Kolleg ist eine öffentliche Vortragsreihe in Kooperation mit der Hochschule Zittau/Görlitz. Hochkarätige Referenten aus den unterschiedlichsten Bereichen der kulturellen Praxis in Europa liefern ein facettenreiches Mosaik der neueren und neuesten kulturellen, künstlerischen, kulturpolitischen bzw. kulturökonomischen Tendenzen.


Sommersemester 2011


Donnerstag, 26. Mai 2011, 17:15 Uhr,

Haus Klingewalde
Ruairi O'Brien, Architektur Licht Raumkunst, Dresden

Thursday, May 12, 2011

Meeting Point Messiaen - Europa ist Musik

Meeting Point Messiaen

Im Juli 2011 werden die Mitglieder des Verbands Meeting Point Messiaen, zusammen mit den Teilnehmer des Internationales Workcamps für Jugendliche, die schon seit ein paar Jahren die Gelände des ehemaligen Stalags VIII A Görlitz ordnen helfen, die Nationale Gedenkstätte in Lamsdorf besuchen. Europa ist Musik - das ist ein Leitmotiv, die schon seit ein paar Jahren dem Verband Meeting Point Messiaen in Görlitz und von ihm realisierten Projekt vorschwebt. Sein Ziel ist Bau des Europäisches Kulturzentrum. Es wird auf einem besonderen Ort stehen - auf das Gelände des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers. Während des zweiten Weltkrieges drang durch den Stalag über 100 Tausend Soldaten aus ganz Europa, aus Polen, Frankreich, Belgien, Jugoslawien, Groß Britannien, Italien, Slowenien und ehemaligen Sowjetunion. Mehr als 10 Tausend der Soldaten sind gestorben oder wurden getötet. An die Geschichte des Lagers erinnern heutzutage: Gedenktafel, auf dem Ort der Massengraben der russischen Kriegsgefangenen, Denkmal der Leidengeschichte und Erinnerungsstube in Zespół Szkół Zawodowych i Licealnych in Zgorzelec. Was außer Lage in der Dreiländerecke - zwischen Polen, Deutschland und Tschechien - diesen Ort, nach dem ehemaligen Lager bevorzugt, ist eine Tatsache, dass hier während des Weltkrieges eine der größten Musikwerke des 20. Jh. - Quatuor pour la fin du temps (Quartett auf das Ende der Zeit) entstanden hat. Das ist ein Werk von dem französischen Komponist - Olivier Messiaen (1908-1992), der er während seines zweimonatigen Internierung im Stalag VIII A geschafft hat. Die ersten Zuhörer waren die anderen Kriegsgefangenen und Lagermannschaft. Der Initiator des besonderen Projekts des Zentrums war ein Theaterregisseur, Komponist, Literaturwissenschaftler und Pädagoge - Albrecht Goetze. Nach seiner Meinung, Meeting Point Messiaen Görlitz-Zgorzelec soll ein Ort der lebendigen Erinnerung, ein Ort der Wertschätzung für Opfer des Lagers und Zeichen der Verehrung für eine universale Musikkraft werden, die während des Weltkrieges eine Zuversicht und Hoffnung auf Überleben gab. Die Musik als Faktor, der die Kommunikation damals zwischen Kriegsgefangenen verschiedener Nationalitäten und jetzt zwischen den Bürgern der europäischen Länder aus verschiedenen Kulturkreise erleichtert, soll als das wichtigste Element der entstehenden Institution funktionieren. Die Aufgaben des Kulturzentrums werden vor allem die Anregung und Gestaltung der Kulturunternehmungen und Bildung der jungen Leute, besonders durch Musik. Das Kulturzentrum, nach dem Architekturprojekt von Ruairi O'Brien, wird außer das Museumsgebäude auch Theater- und Auditoriumssaal für 200 Zuschauer, Vorlesungssäle und Übernachtungsplätze für junge Leute, die diese Institution besuchen werden. Schon heute bemühen sich die Mitglieder des Verbands, um die junge Leute nach Görlitz/Zgorzelec heranzuziehen und bereiten interessante Geschichte-, Kunst-, und Musikwerkstätte vor.
Die Fans der klassischen Musik finden hier für sich ein interessantes Konzertangebot.

http://www.cmjw.pl/www/index_d.php?id=wsp_mpm


Für alle Betreffende schlagen wir Webseite des Verbands Meeting Point Messiaen vor: http://www.messiaen.themusicpoint.net/