Friday, September 21, 2012

“Endlich: Sitzmöbel von Ruairí O'Brien stehen auf dem Obermarkt in Freiberg“

Foto: Eckardt Mildner
Freie Presse 20.09.2012

Mit der in dieser Woche fertig gestellten Installation der individuellen Sitzelemente auf dem Obermarkt in Freiberg ist die Neugestaltung des Marktplatzes abgeschlossen. Die speziell für den Obermarkt entworfenen Sitzgruppen runden die abwechslungsreiche und ausgewogene Gestaltung des Obermarktes in der Freiberger Altstadt ab und komplettieren das von Ruairí O'Brien entworfene Gesamtensemble mit den Lichtmasten-Unikaten, Wasserspielen und der Beleuchtung des Rathauses.


Ihre an Kristalle und Mineralien erinnernde Formensprache spielt ganz bewusst mit wichtigen identitätsstiftenden Symbolen der Stadt Freiberg. Die neue Möblierung des Obermarktes Freiberg schafft so eine metaphorische Brücke zwischen der Tradition und der Zukunft Freibergs und unterstreicht einladend den modernen Charakter des Marktplatzes als „öffentliches Wohnzimmer“. Die Sitzsteine greifen geometrisch die Gestaltungssprache des Beleuchtungssystems auf und führen diese fort, so dass eine spannende Gesamtdramaturgie erreicht wird. Durch die asymmetrische Positionierung der kristallförmigen Sitzlandschaften wird die Symmetrie des Platzes mit etwas Spannung aufgelockert. Ganz bewusst aus einheimischem hellen und dunklen Granit gefertigt sind sie robust und bedürfen kaum einer Wartung. Sie sind gleichzeitig spielerisch, inspirierend, freundlich und seriös in Ihrer Wirkung.

Monday, September 17, 2012

Licht im Haus Schminke - Ruairí O'Brien



Bild: Haus Schminke



Am Samstag, 15.09.2012, hielt Ruairí O'Brien auf Einladung der Hess AG und von Haus Schminke einen Vortrag über sein Werk.
Schwerpunkt des Vortrages war das Thema Licht. Herr O'Brien bekräftigte -bevor er seinen Vortrag begann- seine außerordentliche Freude darüber, im Haus Schminke einen Vortrag über sein architektonisches, künstlerisches und lichtplanerisches Werk halten zu dürfen, denn das Haus war ihm schon immer wieder während seines Studiums an verschiedenen Orten der Welt, in England, Schottland oder den USA in Büchern und Gesprächen begegnet und O'Brien hätte damals nie geglaubt, einmal selbst vor Ort im Haus Schminke über die eigene Arbeit vortragen zu dürfen.

www.ruairiobrien.de
www.ruairiobrien-artworks.com

http://www.hess.eu/de/Unternehmen/Aktuell/Lichtwoche_-_Landesgartenschau_in_Loebau/

Wednesday, July 4, 2012

Denkraum Architektur: Architecture and Diversity



Termin: 9. Juli 2012, 20.00 Uhr

Ort: Villa Augustin, Antonstraße 1, 01097 Dresden

Architecture and Diversity – ist der Titel der nächsten Veranstaltung der Reihe „DenkraumArchitektur“, am 9. Juli 2012.

Anliegen der Veranstaltungsreihe „Denkraum Architektur“ ist es, das Nachdenken über Architektur zu entgrenzen. Die Teilnehmer sind aktiv eingebunden und eingeladen am gemeinsamen Denkprozess teilzunehmen. Unter dem Titel Architecture and Diversity thematisiert der nächste „Denkraum“ die Bedeutung von Vielfalt in der Natur und in der Kultur, damit natürlich auch der Baukultur.

Nach einem einführenden Impulsvortag durch Ruairí O’Brien ist die Diskussion eröffnet: Wie steht es um die Vielfalt in der Architektur? Was sind die Konsequenzen eines möglichen Verlustes?

Wir freuen uns auf ein interessantes Gespräch.


Ruairí O´Brien (Architekt, Lichtplaner, Künstler) geboren in Dublin, Irland arbeitete als Architekt für mehrere international renommierte Büros und bevor er 1995 sein eigenes Büro Ruairí O’Brien Architektur. Licht. Raumkunst. in Dresden gründete.

Monday, June 25, 2012

Tag der Architektur-02 - National day of architecture in Germany

Freie Presse : Lichtmasten-Unikate Mit Lichtplaner auf Markttour
Freitag, 22.Juni 2012

Mit dem Architekten und Lichtplaner Ruairí O’Brien können Interessenten zumTag der Architektur am
Samstag über den Freiberger Obermarkt flanieren. Treff ist 15 Uhr am Otto-Brunnen. Die Tour dauert etwa 45 Minuten. O’Brien will mit den Gästen ins Gespräch kommen: zur neuen, von ihm geplanten Beleuchtung
des Marktplatzes und zur einzigartigen Architektur der von ihm eigens für den historischen Platz entworfenen Lichtmastenunikate. Diese vereinen den funktionalen Gegenstand mit der künstlerischen Lichtskulptur. Innovative Technologie trifft auf zeitgenössische Architektur, Kunst auf Wissenschaft.Obermarkt Freiberg – Objektführung vor Ort zum Tag der Architektur am 23.6.12

http://www.ruairiobrien.de/

Tag der Architektur-01 - National day of architecture in Germany

Neue Freiflächen in Pirna-Sonnenstein


Sonnenuhr-Skulptur 01 zum mitmachen von Ruairí O'Brien

DER AUGEN GARTEN

Als Beitrag zum Tag der Architektur in Sachsen luden wir am Samstag zu einer Führung durch 3 von uns neu gestaltete Freiflächen im Wohngebiet Pirna-Sonnenstein ein, die im Auftrag der WGP mbH Pirna entstanden sind. Im Zuge der Rückbaumaßnahmen in diesem Plattenbaugebiet war es unsere planerische Aufgabe, die gewonnenen Freiflächen neu zu beleben. Konzeptionell haben wir 3 Themen umgesetzt: an der Remscheider Str. 16/17 und ehem. Remscheider Str. 18-21 das Thema "Generationen", ein Garten zum Treff und mit Seniorensportgeräten; an der ehem. Remscheider Str. 2a/3a können die Anwohner durch die "4 Jahreszeiten" spazieren und an der ehem. Remscheider Str. 58/59 entstand ein Garten in geometrischer Form, die auch gut von den umliegenden 10-Geschossern sichtbar wird, das "Auge".

Sonnenuhr-Skulptur 02 zum mit machen von Ruairí O'Brien

DER GENERATIONEN-GARTEN
Sitzskulpturen in Kies von Ruairí O'Brien
DER VIER-JAHRESZEITEN-GARTEN

http://www.ruairiobrien.de/

Monday, June 4, 2012

Meeting Point entsteht bis 2014

GÖRLITZ/ZGORZELEC

Meeting Point entsteht bis 2014

Nachdem das Vorhaben Meeting Point Music Messiaen kürzlich in der gemeinsamen Stadtratssitzung von Zgorzelec und Görlitz vorgestellt worden war, wurde nun der Auftakt zum ersten Bauschritt auf dem Gelände des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers StaLag VIIIa vollzogen. Den Gestaltungsentwurf für den Gedenkbau auf der von ihm so genannten "Insel der Erinnerung" hat der irische Architekt Ruairi O‘Brien erdacht.

Dem Meeting Point Music Messiaen gelingt damit der schwierige Übergang aus der Sphäre der Imagination in die Realität. Das Zentrum selbst ist eines der mutigsten, zeitübergreifenden Vorhaben, die – im Gedenken an die Leidenszeit des Zweiten Weltkrieges – in Polen verwirklicht werden. Während dieses Krieges errichteten die nationalsozialistischen Machthaber das Kriegsgefangenenlager StaLag VIIIA auf dem Gebiet von Görlitz, das heute zu Zgorzelec gehört. Durch dieses Lager sind schätzungsweise 120.000 Gefangene gegangen. Einer von ihnen war der französische Komponist Olivier Messiaen, der während der Gefangenschaft im Lager sein ‚Quatuor pour la Fin du Temps’ (Quartett auf das Ende der Zeit) vollendet hat – ein Werk, das zu den größten Kompositionen des 20. Jahrhunderts gehört. Es wurde am 15. Januar 1941 in der Theaterbaracke uraufgeführt.

An der mit dem StaLag VIIIA verbundenen Geschichte und am künstlerischen Schaffen von Olivier Messiaen sind viele zeitgenössische Historiker und Musiker der Welt interessiert. In der Europastadt und der Görlitz und Zgorzelec umgebenden Region befassen sich mit dieser Thematik der Verein Meeting Point Music Messiaen e.V. und die Stiftung Zentrum für Unternehmensförderung in Zgorzelec. Gemeinsam haben beide eine Reihe von Konzerten mit hervorragenden Musikern aus der ganzen Welt veranstaltet, und dabei auch mehrere Werke Messiaens aufgeführt.

Während vieler Begegnungen der Musiker mit regionalen politischen Entscheidungsträgern, mit der Stiftung und dem Meeting Point entstand die Idee, auf diesem geschichtsträchtigen Terrain das Europäische Zentrum für Erziehung und Kultur Zgorzelec–Görlitz zu errichten, das damit im Dreiländereck zu einem Ort des Gedenkens, der Bildung und künstlerischer Zukunft werden soll.

Das Projekt umfasst die Errichtung einer Insel des Gedenkens (Bauschritt eins) und einer Insel der Hoffnung (Bauschritt zwei), die der räumliche Ausdruck kreativer Verknüpfung von Erinnerung und Zukunft, und so der Überwindung des schrecklichen Geschehens sein werden.

Der erste Bauschritt wird zwischen 2012 und Ende 2014 realisiert.

02.06.2012 - Alles-Lausitz.de

http://www.alles-lausitz.de/content/nachrichten/6768356_Meeting_Point_entsteht_bis_2014.html

http://www.ruairiobrien.de/


Wednesday, May 23, 2012

Baustart im Herbst für Messiaen-Zentrum in Zgorzelec - Ruairí O'Brien

Sächsische Zeitung
Donnerstag, 24. Mai 2012

Mit einer Gedenkzeremonie auf dem Stalag-VIIa-Gelände, bei dem auch ein Musiker aus Wroclaw auftrat, begann der Tag in Zgorzelec.

Görlitz/Zgorzelec. Das Modell für das künftige Begegnungszentrum auf dem Gelände des früheren Stalag-Geländes in Zgorzelec zog gestern die Aufmerksamkeit aller auf sich, die den Weg in die polnische Zwillingsstadt von Görlitz gefunden hatten. Und das waren viele. Denn nichts anderes stand auf der Tagesordnung, als der Start zum Bau einer „Insel des Gedenkens“ auf dem Areal nach dem prämierten Entwurf des Architekten Ruairi O’Brien. Im Herbst soll der Bau beginnen, der Teil des Europäischen Zentrums für Bildung und Kultur in Zgorzelec werden wird. Das Vorhaben auf der sogenannten „Insel der Erinnerung“ werde rund drei Millionen Euro kosten. Eine Ausstellung in dem modernen Bau soll sich der Geschichte des Ortes widmen, an dem auch der französische Komponist Olivier Messiaen (1908-1992) knapp neun Monate in Gefangenschaft verbrachte.


So sieht das Modell für die geplante „Insel des Gedenkens“ aus, das gestern im Dom Kultury in Zgorzelec zu sehen war. Sie bildet den zweiten Teil des geplanten Begegnungszentrums in Zgorzelec.
Foto: Pawel Sosnowski



Im Kriegsgefangenenlager Stalag VIIIa waren zwischen 1939 und 1945 rund 120 000 Menschen inhaftiert. Mehr als 10 000 davon starben, vor allem russische Gefangene. Der geplante Gedenkbau an der Straße nach Bogatynia wird mit Mitteln der Europäischen Union gefördert. Darin werden auch Archiv, Dokumentation und Arbeitsplätze für Wissenschaftler untergebracht.

In einem zweiten Schritt ist eine „Insel der Hoffnung“ auf dem 14 Hektar großen Gelände geplant. Ein Theaterbau mit Konzertsaal und Gästehäuser sollen an der Stelle zum Treffpunkt von Künstlern und Jugendlichen werden. Olivier Messiaen hatte am 15. Januar 1941 mit drei Mitgefangenen sein „Quartett auf das Ende der Zeit“ in dem Lager uraufgeführt. Auf Initiative des „Meetingpoint Music Messiaen“ erklingt das Stück für Violine, Cello, Klarinette und Klavier seit 2008 in jedem Winter am Ort seiner Weltpremiere – bisher immer in einem Zelt. (SZ/dpa)

http://www.sz-online.de/Nachrichten/Goerlitz/Baustart_im_Herbst_fuer_Messiaen-Zentrum_in_Zgorzelec/articleid-3067728

http://www.ruairiobrien.de/