Monday, May 21, 2012
Kaßberggerfängnis - Erhalt von Chemnitzer Gefängnis als Mahnstätte begrüßt
Das Vorhaben, das Chemnitzer Kaßberggefängnis als Gedenkstätte zu erhalten, bekommt weitere Unterstützung. Bei einer Anhörung am Montag im Sächsischen Landtag sprachen sich mehrere Experten für das Projekt aus. Es wurde vorgeschlagen, den Kaßberg in das Gedenkstättenstiftungsgesetz aufzunehmen. Ein Verein will die ehemalige Haftanstalt als Gedenkort an Geschehnisse im Nationalsozialismus, der sowjetischen Besatzung und der DDR bewahren. In dem ehemaligen Gefängnis waren unter anderem zu DDR-Zeiten Häftlinge untergebracht, die von der Bundesrepublik freigekauft werden sollten.
http://www.mdr.de/sachsen/chemnitz/nachrichten112.html#anchor2
Monday, May 14, 2012
MEETINGPOINT MUSIC MESSIAEN - Auftakt zum ersten Bauschritt - Ruairí O'Brien
Nachdem der Sekretär der Gmina Zgorzelec und zgorzelecer Stadtrat Marek Wolanin das gesamte Vorhaben MEETINGPOINT MUSIC MESSIAEN in der traditionellen gemeinsamen Sitzung der Stadträte von Zgorzelec + Görlitz am 10. Mai 2012 vorgestellt hat, wird der offizielle - polnisch INAUGURACJA genannte - Auftakt zum ersten Bauschritt nach einer Kranzniederlegung auf dem Gelände des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers StaLag VIIIa am 23. Mai 2012 ab 12 Uhr im Miejski Dom Kultury von Zgorzelec gemacht. Die vier polnischen und drei deutschen Projektpartner werden dort die Spannbreite dieses mit Mitteln aus ZIEL 3 geförderten 'Europejskie Centrum Edukacyjno-Kulturalne
Europäischen Zentrums für Bildung und Kultur Zgorzelec-Görlitz MEETINGPOINT MUSIC MESSIAEN' erläutern, von dem die polnischen Partner in der Einladung sagen: 'Dieses Zentrum ist eines der mutigsten, zeitübergreifenden Vorhaben, die ... in Polen verwirklicht werden.'
Der irische Architekt Ruairi O'Brien wird anhand eines Modells die Konzeption seines prämierten Entwurfs erörtern und für den Gedenkbau auf der von ihm so genannten INSEL DER ERINNERUNG ausführlich darstellen.
Dem MEETINGPOINT MUSIC MESSIAEN gelingt damit der für jede Idee – sie mag so überzeugend sein, wie immer möglich – schwierige Übergang aus der Sphäre der Imagination in die Realität. Das ist allen uns Geleitenden, Beschützenden und uns Fördernden und Unterstützenden zu danken, vor allem jedoch konstruktivem Erinnern: dem Mut aller Beteiligten, der schweren Geschichte dieses Ortes der Europastadt nicht auszuweichen, sondern sich ihr zu stellen und – der kreativen Kraft von Olivier Messiaens QUARTETT AUF DAS ENDE DER ZEIT, seiner inzwischen weltberühmten Komposition, die mit diesem leidbelasteten Terrain unlösbar verbunden ist. Diese Musik bahnt den Weg aus nicht änderbarem Geschehenen in das in unserer Macht und Verantwortung vor uns liegende Geschehende. Daraus gewinnt der Ort sein Gewicht für die trinationale Region in der Mitte Europas und zugleich den Kontinent, dessen Stärke die Vielfalt seiner Kulturen ist, die sich auch im MEETINGPOINT MUSIC MESSIAEN begegnen können und werden.
INAUGURACJA am 23. Mai 2012 heißt: aus der Idee wird die Wirklichkeit MEETINGPOINT MUSIC MESSIAEN.
http://www.messiaen.themusicpoint.net/
http://www.staatskapelle-dresden.de/meetingpoint-messiaen/
Europäischen Zentrums für Bildung und Kultur Zgorzelec-Görlitz MEETINGPOINT MUSIC MESSIAEN' erläutern, von dem die polnischen Partner in der Einladung sagen: 'Dieses Zentrum ist eines der mutigsten, zeitübergreifenden Vorhaben, die ... in Polen verwirklicht werden.'
Der irische Architekt Ruairi O'Brien wird anhand eines Modells die Konzeption seines prämierten Entwurfs erörtern und für den Gedenkbau auf der von ihm so genannten INSEL DER ERINNERUNG ausführlich darstellen.
Dem MEETINGPOINT MUSIC MESSIAEN gelingt damit der für jede Idee – sie mag so überzeugend sein, wie immer möglich – schwierige Übergang aus der Sphäre der Imagination in die Realität. Das ist allen uns Geleitenden, Beschützenden und uns Fördernden und Unterstützenden zu danken, vor allem jedoch konstruktivem Erinnern: dem Mut aller Beteiligten, der schweren Geschichte dieses Ortes der Europastadt nicht auszuweichen, sondern sich ihr zu stellen und – der kreativen Kraft von Olivier Messiaens QUARTETT AUF DAS ENDE DER ZEIT, seiner inzwischen weltberühmten Komposition, die mit diesem leidbelasteten Terrain unlösbar verbunden ist. Diese Musik bahnt den Weg aus nicht änderbarem Geschehenen in das in unserer Macht und Verantwortung vor uns liegende Geschehende. Daraus gewinnt der Ort sein Gewicht für die trinationale Region in der Mitte Europas und zugleich den Kontinent, dessen Stärke die Vielfalt seiner Kulturen ist, die sich auch im MEETINGPOINT MUSIC MESSIAEN begegnen können und werden.
INAUGURACJA am 23. Mai 2012 heißt: aus der Idee wird die Wirklichkeit MEETINGPOINT MUSIC MESSIAEN.
http://www.messiaen.themusicpoint.net/
http://www.staatskapelle-dresden.de/meetingpoint-messiaen/
Tuesday, May 8, 2012
Kaßberg-Gedenkstätte: Entwürfe liegen vor - Ruairí O'Brien
Freie Presse
Donnerstag, 3. Mai 2012
VON JÜRGEN WERNER
Sogar ein Neubau auf dem Gelände des ehemaligen Stasi-Gefängnisses ist denkbar. Priorität soll aber die Erhaltung jenes Teils haben, in dem die Häftlinge vor dem Transport in die BRD einst zusammengeführt wurden
Donnerstag, 3. Mai 2012
VON JÜRGEN WERNER
Sogar ein Neubau auf dem Gelände des ehemaligen Stasi-Gefängnisses ist denkbar. Priorität soll aber die Erhaltung jenes Teils haben, in dem die Häftlinge vor dem Transport in die BRD einst zusammengeführt wurden
Einen Ort, der Gedenken und politische Bildung miteinander verbindet: Das wünscht sich der Verein „Lern- und Gedenkort Kaßberg“ innerhalb der Mauern der einstigen Stasi-Haftanstalt. Verantwortlich für den ersten Entwurf ist der irische Architekt Ruairí O’Brien, der in Sachsen bislang unter anderem das Dresdner Erich Kästner Museum konzipiert und den historischen Obermarkt in Freiberg neu gestaltet hat. Das von O’Brien vorgestellte Modell sieht dabei einen kreisförmigen Neubau an der Südseite des Gefängnisses vor. Dieser wäre von innen ausschließlich vom sogenannten Trakt B aus (in der Grafik blau eingefärbt) zugänglich, in dem die eigentliche Gedenkstätte eingerichtet werden soll: Hier wurden die von der BRD freigekauften Häftlinge – insgesamt 30.000 bis 1989 – vor ihrem Abtransport zusammengeführt. Für größtmögliche Authentizität soll der Trakt deshalb, von Sicherungsmaßnahmen abgesehen, unverändert bleiben. In dem teilweise unterirdischen Neubau, für den laut O’Brien zwei östlich angrenzende, eingeschossige Gebäude weichen müssten, sollen Räume für Ausstellungen, Lesungen und Seminare geschaffen werden. Denn das ist der ausdrückliche Wunsch des Vereins. „Wir wollen Gedenken und Lernen miteinander verbinden und auch immer wieder Veranstaltungen zu aktuellen politischen Themen durchführen“, so Vereinschef Clemens Heitmann.
Als Alternative zum Neubau könnten auch das westlich an den Trakt B angrenzende Zentralgebäude des Gefängnisses, die sogenannte Rotunde, sowie das einstige Eingangsgebäude davor für den künftigen Zweck umgebaut werden. „Hier stünde mehr Platz zur Verfügung, allerdings wäre der Lern- und Gedenkort nicht in sich abgeschlossen und man müsste sehen, wie das mit den Plänen des künftigen Besitzers harmoniert“, so O’Brien. Ein dritter von dem Architekten erstellter Entwurf bezieht schließlich die Außenstelle der Stasi-Unterlagen- Behörde (BStU) mit ein. Die ist derzeit an der Jagdschänkenstraße in Siegmar ansässig, würde aber lieber heute als morgen umziehen. „Die Lage am Stadtrand ist ein großes Problem, ebenso wie das gegenwärtige Gebäude selbst, das für die Unterbringung unserer insgesamt acht Kilometer langen Akten klimatisch nicht geeignet ist“, so Clemens Heitmann, der neben dem Verein auch der Außenstelle vorsteht. Ergo: „Wir wollen mit unseren authentischen Unterlagen an den authentischen Ort zurück“. Favorit für die Ansiedlung der Behörde ist nach den Architektenplänen das östliche Gefängnis-Gebäude an der Hohen Straße. „Aus meiner Sicht ist aber auch der Neubau geeignet, um die Akten unterzubringen“, so O’Brien, der seine Entwürfeals Visionen verstanden wissen will. Bis auf die Gedenkstätte im Trakt Bist überhaupt noch nichts konkret. Denkbar sind aus meiner Sicht deswegen durchaus auch Kombinationen der einzelnen Vorschläge“, sagt der Architekt.
Derzeit befindet sich das Kaßberg-Gefängnis noch im Besitz des Freistaates, der das Objekt aber verkaufen
möchte. Laut dem Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) gebe es einen Interessenten, der den Großteil des Komplexes für Wohnzwecke umbauen möchte. Dies bestätigte Vereinschef Clemens Heitmann gestern, ohne den Namen des möglichen Investors preisgeben zu wollen. In der kommenden Woche, so Heitmann weiter, sollen aber Verhandlungen stattfinden.
Die Gedenkstätte könnte seitens des Freistaat auch institutionell gefördert werden. Voraussetzung dafür ist, dass sie im neuen Gedenkstätten-Stiftungsgesetz auftaucht, das der Landtag im Sommer verabschieden will. In dessen aktuellem Entwurf ist das Kaßberg-Gefängnis nicht zu finden. Um doch noch auf die Liste zu kommen, soll der Chemnitzer Stadtrat einen entsprechenden Beschluss fassen – dies würde nach Ansicht der Stiftung Sächsischer Gedenkstätten den Wunsch nach dem Gedenkort gegenüber dem Land untermauern.
http://www.ruairiobrien.de/
Monday, April 30, 2012
Chemnitz: Stadträte unterstützen Pläne für Stasi-Gedenkort am Kaßberg
Fraktionsübergreifend Zustimmung für Vorhaben
Chemnitz. Roland Jahn gehört zu den flammendsten Befürwortern der Idee, im ehemaligen Gefängnis auf dem Kaßberg eine Gedenkstätte einzurichten. Bei der Vorstellung der Pläne am Samstag in der Außenstelle seiner Behörde an der Jagdschänkenstraße warb der ehemalige Bürgerrechtler und jetzige Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen (BStU) erneut für das Projekt. "Das Gebäude ist nicht nur einer der authentischsten Orte für geschehenes DDR-Unrecht, sondern in seiner Rolle als Abschiebestation für vom Westen freigekaufte, politische Häftlinge auch einzigartig", sagte Jahn.Die Gedenkstätte, das sehen die Pläne des Dresdner Architekten Ruairí O'Brien vor, soll im ehemaligen sogenannten Trakt B an der Hohen Straße eingerichtet werden. In diesem wurden DDR-weit Häftlinge für den Freikauf zusammengeführt, von hier starteten die Transporte in den Westen. Nach den Worten von Clemens Heitmann, dem Vorsitzenden des Vereins Lern- und Gedenkort Kaßberg und gleichzeitig Leiter der BStU-Außenstelle Chemnitz, seien bis 1989 rund 30.000 Menschen in die BRD gebracht worden und dafür etwa 3,5Milliarden D-Mark in die DDR geflossen. "Ich wünsche mir einen Ort, der Gedenken und Lernen miteinander verbindet und der sich durchaus auch aktuellen Themen widmen kann, wie zum Beispiel den Situationen in Nordkorea oder Syrien. So etwas fehlt in ganz Chemnitz", so Heitmann.
Vertreter der Chemnitzer SPD, CDU und Bündnisgrünen betonten am Samstag, das Vorhaben unterstützen zu wollen. Das will auch die FDP, die niemanden geschickt hatte, was laut Fraktionsgeschäftsführer Eduard Jenke aber nur ein Terminproblem gewesen sei. Für die Linke war Thiemo Kirmse vom Stadtverband dabei, der auch Mitglied der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) ist. Er mahnte, bei der Einrichtung der Gedenkstätte den Zeitraum von 1933 bis 1945 angemessen zu berücksichtigen. Während dieser Zeit war das Gefängnis von den Nationalsozialisten genutzt worden. "Uns geht es nicht um Gleichsetzung, aber um Gleichbehandlung", so Kirmse.
Um den fraktionsübergreifenden Wunsch nach der Einrichtung der Gedenkstätte formal zu untermauern, soll der Stadtrat dazu nun einen Beschluss fassen. Das jedenfalls forderte Siegfried Reiprich, der Geschäftsführer der Stiftung Sächsische Gedenkstätten. Doch auf den Weg bringen muss das Vorhaben letztlich der Sächsische Landtag. Der hatte dies im November 2011 zwar bereits beschlossen. Doch im aktuellen Entwurf des neuen Gedenkstätten-Stiftungsgesetzes, das im Sommer bestätigt werden soll, taucht das Kaßberg-Gefängnis nicht auf. "Die finanzielle Förderung des Vorhabens ist deshalb weiter offen" so Reiprich.
Dass der Freistaat das Gebäude verkaufen möchte, steht den Plänen nach Einschätzung von Gedenkort-Vereinsmitgliedern nicht entgegen. Laut Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) gebe es bereits einen konkreten Interessenten, der das Gebäude für Wohnzwecke umbauen möchte. Dieser sei bereit, die Gedenkstätte im Objekt auf der Basis eines Mietvertrages mit unterzubringen - ebenso wie die aktuell in der Jagdschänkenstraße ansässige BStU-Außenstelle. Diese möchte ebenfalls auf den Kaßberg umziehen.
Von der königlichen Haftanstalt zum Stasi-Gefängnis
Im Jahr 1886 wurde das Gefängnis auf dem Chemnitzer Kaßberg als Königlich-Sächsische Gefangenenanstalt gegründet. Als sogenanntes Panoptikum konzipiert, konnte das Aufsichtspersonal vom zentralen Rundbau aus alle drei übereinanderliegenden Zellengalerien beobachten. Während des Nationalsozialismus waren in der Einrichtung ein Gerichtsgefängnis sowie eine Strafvollzugsanstalt untergebracht. Nach dem Zusammenbruch der NS-Herrschaft nutzten sowjetische Besatzungsbehörden die Anlage, über die genaue Form der Nutzung gibt es heute allerdings kaum noch Kenntnisse. Die Geschichte des Komplexes als Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit (Stasi) begann 1957. Sie hatte schon drei Jahre zuvor zu diesem Zweck ein Gebäude an der Hartmannstraße 24 betrieben. Die Abwicklung der Entlassung der freigekauften Häftlinge in die BRD begann 1967. Die Hauptgründe dafür waren einerseits die hohe Kapazität des Gefängnisses mit 370 Haftplätzen, andererseits die geringe Entfernung zur Staatsgrenze mit der Bundesrepublik.http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/TOP-THEMA/Chemnitz-Stadtraete-unterstuetzen-Plaene-fuer-Stasi-Gedenkort-am-Kaszberg-artikel7974569-1.php
Ruairí O'Brien in Frankfurt for the Luminale 2012
Lichtmasterplan-Poetika 19.04.2012
„Jede Stadt ist einzigartig, jede Stadt hat ihre Geheimnisse, ihre eigene Poesie und erzählt ihre Geschichten demjenigen, der sich Zeit nimmt, zuzuhören. Das ist meine Arbeit. Hier fängt ein Lichtmasterplan an. Mit der Poesie.“
Its great to be in a big city like frankfurt for a lighting trade fair. The "light and Build" trade fair is certainly special, all the big and small players in the lighting world converge and converse. Halls and halls of lights and smart people talking about light. In the evening theres the added attraction of the "luminale". I have done four projects for the luminale, two as a professor with my students, creating a "Lightmachine" and a "Light installtion" in previous years. Two years ago I started up a "Light Walk" working with daylight and nightlight. I concentrated on the inner city area around the Römerplatz, the old and the new face of the city, both sides of the river, old haunts were I spent time when I first came to germany and lived in Frankfurt. This year I concentrated on the area around Bockenheim, an area of great interest, university buildings, wine bars and students which is in a phase of change.
See: www.lichtmasterplan-poetika.blogspot.com
Monday, March 26, 2012
“Rotes Sofa” – Das Kulturgespräch am Donnerstag - Ruairí O'Brien & Dr. Albrecht Goetze

Das Rote Sofa wird ein Jahr alt und kann nach dem Start im vergangenen März auf 11 Shows, viele spannende und interessante Gäste aus Kunst und Kultur sowie ein abwechslungsreiches, musikalisches Rahmenprogramm zurückblicken.
Deshalb möchte sich Produzent des Roten sofa Alexander Fuchs herzlich bei den bisherigen Gästen bedanken und lädt zur. 12. Runde der Veranstaltungsreihe und damit dem ersten Geburtstag des Roten Sofas ein:
In gemütlicher & stilvoller Clubatmosphäre des Jazzclub Tonne nimmt der Architekt RUAIRÍ O’BRIEN und der Initiator des Meetingpoint Music Messiaen DR. ALBRECHT GOETZE auf dem ROTEN SOFA Platz. Musikalisch begleitet STRÖMKARLEN das 12. Rote Sofa. Durch die Show führt der Leipziger Autor und Maler Michael Ernst.
Geboren in Dublin, studierte Ruairí O’Brien Architektur an verschiedenen Universitäten in London, Edinburgh und New York. Anschließend arbeitete der Architekt für mehrere renommierte Büros in London, New York, Frankfurt am Main, Hamburg, Berlin & Dresden. Mit der Gründung des eigenen Büros „Ruairí O’Brien. Architektur. Licht. Raumkunst.“ ist O’Brien seit 1995 in Dresden wohnhaft. Neben seinem Ehrenamtlichen Engagement in verschiedenen Vereinen, u.a. im Erich Kästner Museum Dresden, ist Ruairí O’Brien an verschiedenen Hochschulen in Sachsen als Dozent tätig. In diesem Jahr gründete der gebürtige Ire sein eigenes Außeruniversitäres Forschungslaboratorium – die Ruairí O’Brien – Akademie.
Er ist der Initiator und Leiter des binationalen MEETINGPOINT MUSIC MESSIAEN in Görlitz-Zgorzelec. Dr. Albrecht Goetze, geboren in Leipzig, wuchs in Berlin auf und studierte Theatergeschichte, Ägyptologie, Neuere Deutsche Literaturgeschichte und Philosophie in München. Nach seinem Studium kamen weitere Berufungen u.a. das Komponieren hinzu. Als Regisseur inszenierte Albrecht Goetze u.a. in Bregenz, London und Hamburg.Nach einer Werkzeugmacherlehre in München folgte 2002 der Umzug nach Görlitz. Dort arbeitet der gebürtige Leipziger gestalterisch und musikalisch mit Kindern und Jugendlichen u.a. mit der Gründung einer Kinder- und Jugendgalerie GRAFFITTI GÖRLITZ & Co. KG.
Deshalb möchte sich Produzent des Roten sofa Alexander Fuchs herzlich bei den bisherigen Gästen bedanken und lädt zur. 12. Runde der Veranstaltungsreihe und damit dem ersten Geburtstag des Roten Sofas ein:
In gemütlicher & stilvoller Clubatmosphäre des Jazzclub Tonne nimmt der Architekt RUAIRÍ O’BRIEN und der Initiator des Meetingpoint Music Messiaen DR. ALBRECHT GOETZE auf dem ROTEN SOFA Platz. Musikalisch begleitet STRÖMKARLEN das 12. Rote Sofa. Durch die Show führt der Leipziger Autor und Maler Michael Ernst.
Geboren in Dublin, studierte Ruairí O’Brien Architektur an verschiedenen Universitäten in London, Edinburgh und New York. Anschließend arbeitete der Architekt für mehrere renommierte Büros in London, New York, Frankfurt am Main, Hamburg, Berlin & Dresden. Mit der Gründung des eigenen Büros „Ruairí O’Brien. Architektur. Licht. Raumkunst.“ ist O’Brien seit 1995 in Dresden wohnhaft. Neben seinem Ehrenamtlichen Engagement in verschiedenen Vereinen, u.a. im Erich Kästner Museum Dresden, ist Ruairí O’Brien an verschiedenen Hochschulen in Sachsen als Dozent tätig. In diesem Jahr gründete der gebürtige Ire sein eigenes Außeruniversitäres Forschungslaboratorium – die Ruairí O’Brien – Akademie.
Er ist der Initiator und Leiter des binationalen MEETINGPOINT MUSIC MESSIAEN in Görlitz-Zgorzelec. Dr. Albrecht Goetze, geboren in Leipzig, wuchs in Berlin auf und studierte Theatergeschichte, Ägyptologie, Neuere Deutsche Literaturgeschichte und Philosophie in München. Nach seinem Studium kamen weitere Berufungen u.a. das Komponieren hinzu. Als Regisseur inszenierte Albrecht Goetze u.a. in Bregenz, London und Hamburg.Nach einer Werkzeugmacherlehre in München folgte 2002 der Umzug nach Görlitz. Dort arbeitet der gebürtige Leipziger gestalterisch und musikalisch mit Kindern und Jugendlichen u.a. mit der Gründung einer Kinder- und Jugendgalerie GRAFFITTI GÖRLITZ & Co. KG.
Musikalisch begleitet das AkustikTrio STRÖMKARRLEN mit Ihren „songs from the north“ das 12. Rote Sofa. So, wie der nordische Wassergeist Strömkarlen seine Opfer mit unwiderstehlichem Fiedelspiel in den Bann und schließlich in die Tiefe zieht, entführt das gleichnamige deutsch-schwedische Trio in die Weiten des europäischen Nordens.Zusatzinformation
Olivier Messiaen (1908 - 1992), eine der bedeutendsten Musikerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts, hat 1940/41 als Kriegsgefangener im sogenannten Stammlager VIIIa in Görlitz sein berühmtes "Quartett auf das Ende der Zeit" (Quatuor pour la fin du temps) komponiert. Es wurde dort von ihm und weiteren Häftlingen aus seiner französischen Heimat vor etwa 400 Mitgefangenen uraufgeführt.
Albrecht Goetze hat es sich zur Aufgabe gemacht, vor Ort sowohl an dieses zentrale Werk der Kammermusik als auch an dessen Komponisten – der als Pädagoge nicht zuletzt das Schaffen von Pierre Boulez, Karlheinz Stockhausen und Iannis Xenakis mitprägte – zu erinnern. Der Meetingpoint Music Messiaen soll auf dem heute zum polnischen Zgorzelec gehörenden Gebiet des einstigen Lagers eine multimediale Begegnungsstätte von europäischem Rang werden. Gelegen auf der historischen Via Regia, soll im Dreiländereck Polen - Tschechien - Deutschland das kulturell-geistige Zusammenwachsen des Kontinents gefördert werden.
Olivier Messiaen (1908 - 1992), eine der bedeutendsten Musikerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts, hat 1940/41 als Kriegsgefangener im sogenannten Stammlager VIIIa in Görlitz sein berühmtes "Quartett auf das Ende der Zeit" (Quatuor pour la fin du temps) komponiert. Es wurde dort von ihm und weiteren Häftlingen aus seiner französischen Heimat vor etwa 400 Mitgefangenen uraufgeführt.
Albrecht Goetze hat es sich zur Aufgabe gemacht, vor Ort sowohl an dieses zentrale Werk der Kammermusik als auch an dessen Komponisten – der als Pädagoge nicht zuletzt das Schaffen von Pierre Boulez, Karlheinz Stockhausen und Iannis Xenakis mitprägte – zu erinnern. Der Meetingpoint Music Messiaen soll auf dem heute zum polnischen Zgorzelec gehörenden Gebiet des einstigen Lagers eine multimediale Begegnungsstätte von europäischem Rang werden. Gelegen auf der historischen Via Regia, soll im Dreiländereck Polen - Tschechien - Deutschland das kulturell-geistige Zusammenwachsen des Kontinents gefördert werden.
Wednesday, March 14, 2012
Stadthäuser von Ruairí O'Brien - Zeitgenössische Architektur für städtisches Wohnen

Auf 33 der 49 Grundstücke sollen Einfamilienhäuser entstehen.
Foto: SZ/Peter Hilbert
Erste Bauentwürfe fürs Bramschgelände
Von Peter Hilbert
Friedrichstadt
Ein Dresdner Architekt hat eine Vision für Stadthäuser entworfen, die sich in die historische Friedrichstadt einfügen sollen.
Morgen entscheidet der Stadtrat über den Bebauungsplan fürs Bramschgelände. Stimmt er zu, ist eine entscheidende Hürde auf dem Weg vom Industriestandort zum attraktiven Wohngebiet genommen. Im Plan hängt die Messlatte in puncto Gestaltung hoch. Schließlich liegt das 2,3 Hektar große Areal dicht am Zentrum. Die TLG Immobilien GmbH, die das Gelände erschließt, hat den Dresdner Architekten Ruairi O’Brien Gestaltungsentwürfe entwickeln lassen. „So sollen angehende Bauherren eine Vorstellung bekommen, wie ihr Haus aussehen könnte“, sagt TLG-Sprecherin Edith Grether. Der aus Irland stammende Architekt war kurz nach der Wende nach Dresden gekommen. Seit 1992 führt der heute 50-Jährige sein Büro mit derzeit fünf Mitarbeitern. O’Brien hat jetzt Entwürfe für Einfamilienhäuser vorgelegt. Davon sind 33 vorgesehen. Zudem sollen auf 16 Parzellen noch größere Gebäude entstehen. „Hier dürfen keine Nullachtfünfzehn-Häuser reinkommen. Die Stadt will kein Durcheinander von Fertigteilhäusern haben“, nennt der Architekt das Ziel. Der Bebauungsplan enthält unter anderem die Vorgaben, dass keine Satteldächer errichtet werden dürfen. Zudem sollen in dem trotz des Hochwasserausbaus von Elbe und Weißeritz auch künftig überschwemmungsgefährdeten Gebiet keine Keller gebaut werden. Anfangs hatte er bei einem Workshop mit Bauinteressenten über die Vorstellungen für ihre Häuser gesprochen. „Wir haben dann versucht, uns intelligente Lösungen auszudenken“, sagt O’Brien. Dabei gehe es darum, dass sich die zwei- bis dreigeschossigen Stadthäuser auch den sich wandelnden Lebenssituationen der Familien anpassen können. So hat er modulartige Gebäude mit Stahlskeletten entworfen, in denen später durch separate Treppenhäuser auch Einliegerwohnungen abgetrennt werden können. Beispielsweise für die Großeltern und erwachsenen Kinder. Möglich sei so auch, Bereiche als Werkstatt oder Arbeitsraum abzutrennen. Für die Flachdächer hat der Architekt Varianten vorgelegt, in denen diese begrünt oder mit Solaranlagen ausgestattet sind. Zudem sind Möglichkeiten für Carports im Haus vorgesehen. So könnte der Anteil der Grünflächen erhöht werden. Entworfen wurden holzverkleidete und verputzte Fassaden mit großen Fenstern. Zudem hat O’Brien ein Fundamentsystem mit Ständern für das hochwassergefährdete Gebiet entwickelt, sodass das Wasser problemlos kommen und wieder abfließen könne. „Unsere Entwürfe sind die Übersetzung des Bebauungsplans in Bilder“, erläutert der Architekt. Auf der Basis könne über die Gestaltung debattiert werden. Stadtplanungsamtschef Stefan Szuggat sieht das als eine Voraussetzung, die historische Friedrichstadt wiederzubeleben. Auf dem attraktiven Standort sollten individuell entworfene Gebäude errichtet werden. „Die Bebauungsstudien des Architekturbüros O’Brien stimmen mit den städtischen Intentionen überein“, bestätigt er. Die 49 Grundstücke sind gefragt. 30 davon sind laut TLG schon reserviert. Beschließt der Stadtrat den Bebauungsplan, beginnt der Verkauf der Parzellen.
Sächsische Zeitung vom 14.03.2012
Erste Bauentwürfe fürs Bramschgelände
Von Peter Hilbert
Friedrichstadt
Ein Dresdner Architekt hat eine Vision für Stadthäuser entworfen, die sich in die historische Friedrichstadt einfügen sollen.
Morgen entscheidet der Stadtrat über den Bebauungsplan fürs Bramschgelände. Stimmt er zu, ist eine entscheidende Hürde auf dem Weg vom Industriestandort zum attraktiven Wohngebiet genommen. Im Plan hängt die Messlatte in puncto Gestaltung hoch. Schließlich liegt das 2,3 Hektar große Areal dicht am Zentrum. Die TLG Immobilien GmbH, die das Gelände erschließt, hat den Dresdner Architekten Ruairi O’Brien Gestaltungsentwürfe entwickeln lassen. „So sollen angehende Bauherren eine Vorstellung bekommen, wie ihr Haus aussehen könnte“, sagt TLG-Sprecherin Edith Grether. Der aus Irland stammende Architekt war kurz nach der Wende nach Dresden gekommen. Seit 1992 führt der heute 50-Jährige sein Büro mit derzeit fünf Mitarbeitern. O’Brien hat jetzt Entwürfe für Einfamilienhäuser vorgelegt. Davon sind 33 vorgesehen. Zudem sollen auf 16 Parzellen noch größere Gebäude entstehen. „Hier dürfen keine Nullachtfünfzehn-Häuser reinkommen. Die Stadt will kein Durcheinander von Fertigteilhäusern haben“, nennt der Architekt das Ziel. Der Bebauungsplan enthält unter anderem die Vorgaben, dass keine Satteldächer errichtet werden dürfen. Zudem sollen in dem trotz des Hochwasserausbaus von Elbe und Weißeritz auch künftig überschwemmungsgefährdeten Gebiet keine Keller gebaut werden. Anfangs hatte er bei einem Workshop mit Bauinteressenten über die Vorstellungen für ihre Häuser gesprochen. „Wir haben dann versucht, uns intelligente Lösungen auszudenken“, sagt O’Brien. Dabei gehe es darum, dass sich die zwei- bis dreigeschossigen Stadthäuser auch den sich wandelnden Lebenssituationen der Familien anpassen können. So hat er modulartige Gebäude mit Stahlskeletten entworfen, in denen später durch separate Treppenhäuser auch Einliegerwohnungen abgetrennt werden können. Beispielsweise für die Großeltern und erwachsenen Kinder. Möglich sei so auch, Bereiche als Werkstatt oder Arbeitsraum abzutrennen. Für die Flachdächer hat der Architekt Varianten vorgelegt, in denen diese begrünt oder mit Solaranlagen ausgestattet sind. Zudem sind Möglichkeiten für Carports im Haus vorgesehen. So könnte der Anteil der Grünflächen erhöht werden. Entworfen wurden holzverkleidete und verputzte Fassaden mit großen Fenstern. Zudem hat O’Brien ein Fundamentsystem mit Ständern für das hochwassergefährdete Gebiet entwickelt, sodass das Wasser problemlos kommen und wieder abfließen könne. „Unsere Entwürfe sind die Übersetzung des Bebauungsplans in Bilder“, erläutert der Architekt. Auf der Basis könne über die Gestaltung debattiert werden. Stadtplanungsamtschef Stefan Szuggat sieht das als eine Voraussetzung, die historische Friedrichstadt wiederzubeleben. Auf dem attraktiven Standort sollten individuell entworfene Gebäude errichtet werden. „Die Bebauungsstudien des Architekturbüros O’Brien stimmen mit den städtischen Intentionen überein“, bestätigt er. Die 49 Grundstücke sind gefragt. 30 davon sind laut TLG schon reserviert. Beschließt der Stadtrat den Bebauungsplan, beginnt der Verkauf der Parzellen.
Sächsische Zeitung vom 14.03.2012
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